Freitag, 24. März 2017

Eurovision 2017: EBU sucht weitere Lösungen für Russland



Russland - Irgendetwas muss der EBU an Julia Samoylova liegen. Nach dem zurückgewiesenen Vorschlag der Union, Julia aus Russland zuzuschalten und von dort singen zu lassen, sucht man in Genf nach einer weiteren Lösung, die es ermöglicht, Julia zum Eurovision Song Contest zu schicken. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Sowohl Channel One als auch die Ukrainer sagten zum Vorstoß der EBU "Njet".

"Wir setzen unseren Dialog mit den ukrainischen Behörden mit der Ambition fort, dass alle Kandidaten in Kiew auftreten können, denn dies ist unsere bevorzugte Option. Sollte die Einreisesperre von Julia Samoylova aufrecht erhalten bleiben, sehen wir uns verpflichtet alternative Vorschläge zu finden.", so Communications Officer Dave Goodman. Auch eine Liveschaltung nach Russland würde laut ukrainischen Behörden einen Bruch von geltenden Gesetzen darstellen.

Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt ist auch, was passieren würde, sollte Julia Samoylova tatsächlich kommendes Jahr für Russland starten. An ihrem Status wird sich bis dahin nichts ändern, das ukrainische Fernsehen NTU müsste sich theoretisch zurückziehen, da man nicht garantieren könne, den Beitrag störungsfrei zu zeigen. Inzwischen berichten renommierte internationale Medien über die Farce, die Kiew und Moskau sich bieten, die Meldungen spielt der Ukraine zusehend in die Karten.

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