Montenegro - Das montenegrinische Fernsehen RTCG hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas bestätigt. Wie der Sender mit Sitz in Podgorica verlauten lässt, wird man definitiv einen Interpreten zum nächsten Song Contest schicken, auf welche Art und Weise dieser bestimmt wird ist jedoch noch nicht endgültig entschieden. "Die Öffentlichkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt darüber informiert, ob der Beitrag durch einen nationalen Wettbewerb oder durch eine interne Auswahl ermittelt wird.", so RTCG. In den letzten beiden Jahren wurde der Act durch den Montesong ermittelt.
Ukraine - Auch die kriegsgebeutelte Ukraine wird nächstes Jahr mit dabei sein. Der Sender Suspilne nimmt auch 2027 zum insgesamt 25. Mal teil. Senderchef Mykola Chernotytskyi erklärte: "Der Eurovision Song Contest ist heute ein wichtiges Instrument für die direkte Interaktion mit Hunderten Millionen Europäern. Für die Ukraine geht es bei der Teilnahme am Wettbewerb in erster Linie um Subjektivität, den Schutz der kulturellen Souveränität und die Möglichkeit, den ukrainischen Kontext bis zum Schluss im Fokus der Weltöffentlichkeit zu halten." Gesucht wird in der Ukraine der Nachfolger von Leléka, die in Wien den neunten Platz belegte.
Spanien - Spanische Medien berichten heute, dass der Verwaltungsrat von RTVE in dieser Woche darüber beraten wird, ob man am Eurovision Song Contest 2027 teilnehmen oder eben diesen aufgrund der Teilnahme Israels weiterhin boykottieren wird. Der spanische Sender war neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Irland, Island, den Niederlanden und Slowenien einer von fünf Sendern, der seine Teilnahme in Wien aus Protest absagte. Die Europäische Rundfunkunion hat dem niederländischen Senderverbund NPO sowie dem belgischen Sender VRT unterdessen eine verlängerte Bedenkzeit für die Teilnahmebestätigung eingeräumt.








