Montag, 18. Mai 2026

News-Splitter (1153)


Bulgarien
- Auch wenn die Sache relativ klar erschien, so scheinen neben der Hauptstadt Sofia noch weitere Städte Interesse an einer Austragung des 71. Eurovision Song Contests im nächsten Jahr signalisiert haben. So liegen erste Interessensbekundungen aus den Schwarzmeerstädten Varna und Burgas sowie aus Plowdiw vor. Neben der Arena Sofia, die eine Kapazität von rund 17.900 Plätzen bei Konzerten bietet, erfüllt lediglich die Arena Burgas mit 14.500 Zuschauerplätzen die Kriterien der EBU. Beide Locations hätten demnach höhere Kapazitäten als etwa die Hallen in Liverpool und Basel in den letzten Jahren.

Luxemburg
- Dave Gloesener aus der luxemburgischen Song Contest-Delegation erklärte nach dem Finale von Wien, dass die weitere Teilnahme des Großherzogtums von der Regierung des Landes und deren Finanzierung abhängt. Die Regierung unterstützte RTL im Zeitraum von 2023 bis 2026 finanziell. Die Unterstützung sei jedoch nicht an den Erfolg des Landes im Wettbewerb gekoppelt hieße es. In den kommenden Wochen werden sich Vertreter von RTL mit Regierungsvertreten treffen um die zukünftige Teilnahme am Song Contest zu besprechen.

Philippinen
- Wie bereits beim Song Contest-Finale in Wien angekündigt, findet im November in Bangkok tatsächlich der erste asiatische Ableger statt. Hierfür haben bereits zehn Nationen zugesagt, darunter die Philippinen. Der Sender ABS-CBN bestätigte nun, dass es einen nationalen Vorentscheid geben wird, der im August diesen Jahres stattfinden soll. Nähere Informationen sollen in Kürze folgen. Daneben haben bislang Bangladesch, Bhutan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Nepal, Südkorea, Thailand und Vietnam zugesagt.