Donnerstag, 21. Mai 2026

Luxemburg: Regierung will Teilnahme weiterhin fördern


Luxemburg
- Der luxemburgische Premier- und Medienminister Luc Frieden bekräftigte am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, dass das Land auch künftig am Eurovision Song Contest teilnehmen werde. Auf Anfrage eines Parlamentsmitgliedes erklärte Frieden, dass die Regierung auch weiterhin dafür einstehe, luxemburgische Beiträge zum Eurovision Song Contest zu schicken. Dies meldete auch der verantwortliche Sender RTL.

Der Premierminister betonte die Wichtigkeit des Eurovision Song Contests, die Sichtbarkeit des Großherzogtums auf europäischer und internationaler Ebene zu stärken. Bereits jetzt laufen Gespräche mit den Organisatoren des Luxembourg Song Contests, man plane die nationale Musikszene aktiv in den Vorentscheid einzubinden. "Es ist uns wichtig sicherzustellen, dass dies den luxemburgischen Sängerinnen und Sängern wirklich einen Schub gibt.", so Frieden.

Er lobte die Zusammenarbeit mit RTL sowie der Rockhal, dem Austragungsort der bisherigen Ausgaben des luxemburgischen Vorentscheids in Esch-sur-Alzette und möchte dieses Format mit staatlichen Geldern auch im kommenden Jahr fördern. Luxemburg kehrte 2024 nach 30jähriger Pause zum Eurovision Song Contest zurück, schaffte es zweimal mit Tali und Laura Thorn ins Finale, schied 2026 jedoch mit "Mother Nature" von Eva Marija im Halbfinale aus.