Montag, 2. September 2013

Eurovision 2014: Kopenhagen erhält Zuschlag!


Dänemark - Eine ehemalige Schiffswerft wird Ausrichter des Eurovision Song Contest 2014. Die B&W Halle in Refshaleøen in Kopenhagen hat den Zuschlag des dänischen Fernsehens DR und der Europäischen Rundfunkunion erhalten, den Wettbewerb im kommenden Jahr auszutragen. Darauf verständigte sich auch die Reference Group der Eurovision mit der Leitung von DR.

"Wir möchten Europa in Kopenhagen willkommen heißen.", sagte Pernille Gaardbo, die Executive Producer des Contests im kommenden Jahr. Auch Jon Ola Sand von der EBU freut sich, dass eine der beliebtesten europäischen Reisemetropolen den Zuschlag erhalten hat. Der Wettbewerb fand hier bereits in den Jahren 1964 und 2001 statt.



Der Slogan für das kommende Jahr heißt übrigens "Join us!" bzw. auf Dänisch "Vær med!", das gab die Europäische Rundfunkunion ebenfalls bekannt. Man möchte Europa weiterhin zusammenhalten, gerade in schwierigen Zeiten der Krise. Ein Logo sowie die visuelle Identität des Wettbewerbs werden nun noch ausgearbeitet, heißt es aus Kopenhagen. Nähere Informationen folgen dann wie immer, in Kürze.

Russland: Silvester wird gewählt


Russland - Das russische Fernsehen Rossija 1 hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2014 in Dänemark bestätigt. Ein nationaler Vorentscheid ist für den Silvesterabend, sprich den 31. Dezember 2013 angesetzt. Insgesamt sollen 25 Interpreten an der Live-TV-Show teilnehmen. Ähnliche Neujahrspläne verfolgte u.a. Rumänien 2011, die Einschaltquote war eher mäßig.

Zunächst aber kann man sich online für das Eurovisionsformat "Kto?" ("Wer?") anmelden. Das Regelwerk für den nationalen Vorentscheid kann man hier einsehen. Im Zeitraum September bis Oktober wird eine spezielle Jury dann aus allen Bewerbern die 25 Interpreten für den Vorentscheid in Moskau auswählen. Per Jury- und Televoting wird dann am 31. Dezember in Moskau über den Vertreter Russlands in Dänemark entschieden.

Das genaue Ergebnis mit Split-Voting soll nach dem Ende der Show auf der Seite von Rossija 1 veröffentlicht werden. Der Sender, auch als Channel One bekannt, wechselt sich regelmäßig mit der zweiten Rundfunkanstalt RTR bei der Auswahl der Kandidaten aus. Für 2014 findet der nationale Vorentscheid erstmals bereits im Dezember statt. In den Vorjahren gab Russland seine Kandidaten, darunter auch Dina Garipova für Malmö, meist erst im März bekannt.

Donnerstag, 29. August 2013

Mazedonien schickt Tijana nach Dänemark


Mazedonien - Tijana Dapčević darf 2014 für Mazedonien zum Eurovision Song Contest fahren. Darauf verständigte man sich beim Sender MRT und nominiert nach San Marino als zweite Nation den Vertreter für Europas größte Musikshow. Der Sender wiederlegt damit Gerüchte, das Land würde nach den ständigen Pleiten einen Rückzug vom Wettbewerb anstreben.

Tijana Dapčević stammt aus einer musikalischen Familie. Ihre Schwester Tamara Todevska vertrat Mazedonien bereits 2008 in Belgrad beim Song Contest, sie selbst nahm 2006 mit "Greh" am Beosong, dem serbisch-montenegrinischen Vorentscheid teil und erreichte dort den sechsten Platz. Im Februar kommenden Jahres sollen nach Angaben des mazedonischen Fernsehens nähere Einzelheiten zur Songauswahl bekannt werden.

Mazedonien nimmt seit 1998 am Song Contest teil und gehört zu den eher mäßig erfolgreichen Nationen des ehemaligen Jugoslawiens. Zuletzt nahmen Esma & Vlatko am Wettbewerb in Malmö teil, schieden jedoch mit dem Titel "Pred da se razdeni" im Semifinale aus. Der erfolgreichste Beitrag war der 12. Platz mit Elena Risteska in Athen 2006.

Tijana Dapčević - Greh

Dienstag, 27. August 2013

Andorra: Schade um 80.000 Euro


Andorra - Andorra nahm 2009 zum vorläufig letzten Mal am Eurovision Song Contest teil. Damals schied die Sängerin Susanne Georgi mit "La teva decisió" im Halbfinale von Moskau auf dem 15. Platz aus. Mit Ausnahme von Anonymous 2007 scheiterten alle Vertreter des Pyrenäen-Staates deutlich an der Finalhürde. Susanne Georgi gab nun kürzlich ein Interview zur andorranischen Eurovisionsteilnahme.

"Ich finde es sehr schade, dass RTVA keine 80.000 Euro dafür aufbringen kann, an der Eurovision teilzunehmen aber es schafft Millionen für andere Dinge wie den Cirque du Soleil auszugeben. Auf der anderen Seite ist promotet die Eurovision das Land in einer großen Art und Weise. Was wäre das für eine tolle Bewerbung für das Land, angesichts dieser Kosten?", erklärte Georgi.

Zusammen mit ihrer Schwester Pernille formte sie das Duo Me & My, das in den 90er Jahren aus Dänemark stammte und einige Erfolge feiern konnte. Susanne Georgi lebt seit Jahren in Andorra, das Land, das sie als letzte Interpretin beim Eurovision Song Contest in Moskau vertreten durfte. Insgesamt nahm Andorra sechsmal an der Eurovision teil. Bezüglich 2014 steht derzeit noch nichts fest

Schweden: EKO bekommen ersten Startplatz


Schweden - Die ersten Kandidaten des Melodifestivalen 2014 stehen fest. Wie via ESCtoday.com berichtet wird, wurde dem Trio EKO ein Startplatz beim schwedischen Vorentscheid für Dänemark 2014 zugesprochen. Die Gruppe besteht aus Sängerin Anna Lidman sowie Hannes Lundberg und Michael Ottoson.

Die Gruppe hat die Talentshow "Svensktoppen Nästra 2013", das vom schwedischen Fernsehen SVT inszeniert wurde, gewonnen und somit den Startplatz beim Vorentscheid im Februar und März nächsten Jahres gesichert. Mit ihrer Single "Yellow" erzielte die Gruppe einen ersten Charterfolg. Für das Melodifestivalen muss jedoch noch ein anderer Titel ins Rennen geschickt werden.

Die übrigen Kandidaten des Melodifestivalen werden wahrscheinlich im September oder Oktober durch den Sender SVT bekannt gegeben. Schweden war nach dem Sieg von Loreen 2012 in Baku Gastgeber und Ausrichter des diesjährigen Wettbewerbs in der Malmö Arena. Robin Stjernberg erreichte dort den 14. Platz.