Freitag, 12. August 2022

Eurovision 2023: BBC benennt Städte für zweite Runde


Vereinigtes Königreich
- Die BBC hat Wort gehalten und heute Morgen in ihrer Radio-Frühstücksshow sieben Städte benannt, die sich weiterhin Hoffnungen machen können, den Eurovision Song Contest 2023 auszutragen. Erstaunlicherweise ist die Hauptstadt London aus dem Rennen, ebenso kleinere Anwärter wie Aberdeen, Brighton, Belfast und Darlington. Bei den Buchmachern liegt indes die schottische Stadt Glasgow hoch im Kurs, den Zuschlag von Seiten der EBU zu erhalten.

Die Bewerberstädte der zweiten Runde:
-Birmingham
-Glasgow
-Leeds
-Liverpool
-Manchester
-Newcastle
-Sheffield

Kate Phillips von der BBC sagte: "Wir möchten allen Städten und Regionen danken, die sich um die Ausrichtung des Eurovision Song Contest im nächsten Jahr beworben haben.", man habe nun sieben fantastische Bewerber ausgewählt, die nun genauer von BBC und EBU unter die Lupe genommen werden. Weiter heißt es: "Wir haben uns verpflichtet, einen wirklich einzigartigen Song Contest zu veranstalten, der die wundervolle Ukraine feiert und britische Musik und Kreativität in all ihrer Vielfalt vertritt." Die finale Entscheidung wird für Herbst 2022 erwartet.

Mittwoch, 10. August 2022

Eurovision 2023: Darlington reicht Bewerbung ein


Vereinigtes Königreich
- Eine ungewöhnliche Bewerbung für die Ausrichtung des Eurovision Song Contests 2023 ist eingetroffen. Die Stadt Darlington in der Grafschaft Durham hat sich ebenfalls für die Austragung der Eurovision im kommenden Jahr beworben. Wie bei vielen Bewerbungen dieser Art könnte es jedoch an einer passenden Halle scheitern, es gibt zwar ein 25.000 Zuschauer fassendes Stadion, dieses verfügt jedoch nicht über ein verschließbares Dach.

Kleinstadtcharakter
beim ESC: Darlington
Bürgermeister Ben Houchen erklärte: "Wir sind vielleicht die Underdogs, die die Leute häufig unterschätzen, aber wir haben immer wieder das Gegenteil bewiesen, in dem wir u.a. das Big Weekend von BBC Radio 1, den Rugby League World Cup 2021 und eine Reihe internationaler Musikstars hierher gebracht haben. Was auch immer das Ergebnis sein mag, unsere Bewerbung legt unseren Stand der Dinge dar und zeigt, dass wir den Ehrgeiz und die Vision haben, Dinge zu tun, an die wir vor ein paar Jahren nicht einmal gedacht hätten."

Darlington reiht sich damit formell in eine Reihe mit Aberdeen, Belfast, Birmingham, Bristol, Glasgow, Leeds, Liverpool, Newcastle und Sheffield ein, die sich bereits offiziell für die Austragung beworben haben. Weitere Städte wie Brighton, London, Manchester, Sunderland und Wolverhampton haben ihre Absicht bekundet eine Bewerbung einzureichen. Bis Freitag scheint noch Zeit zu sein, dann möchte sich die EBU in der Morning Show des britischen Radios zu Wort melden. Über mangelndes Interesse von Städten können sich weder EBU noch BBC beklagen, am Ende wird es wohl eher die Qual der Wahl.

Eurovision 2023: Newcastle drin, Nottingham raus


Vereinigtes Königreich
- Während die Stadt Nottingham sich aus der Konkurrenz der potentiellen Austragungsorte für den Eurovision Song Contest 2023 zurückgezogen hat, bestätigte der Stadtrat von Newcastle, dass man sich offiziell für den Wettbewerb im nächsten Jahr beworben hat. Als Location steht die Utilita Arena mit rund 11.000 Sitzplätzen zur Verfügung. Stadrat Alex Hay erklärte gegenüber The Chronicle, dass seine Stadt ihre Solidarität mit der Ukraine ausdrücken möchte, die aufgrund des Krieges nicht in der Lage sei, den Wettbewerb auszurichten.

"Wir freuen uns sehr, uns im Namen der Ukraine um die Ausrichtung der Eurovision 2023 zu bewerben und solidarisieren uns mit der Bevölkerung.", so Hay. Man arbeite mit vielen Partnern in der Region zusammen, um die Ukraine stolz zu machen und zu zeigen, wofür die Eurovision steht. Jeder sei in Newcastle willkommen, man trage den Titel "City of Sanctuary" mit Stolz und heiße alle Besucher im kommenden Jahr herzlich willkommen. Anders ist die Situation in Nottingham, von wo es heute eine Absage gab.

Stadtrat David Mellen erklärte, dass man alle Kriterien, die eine Bewerberstadt mitbringen muss, sorgfältig geprüft hat. "Leider erfüllt Nottingham trotz eines großartigen Veranstaltungsortes, einer lebendigen und vielfältigen Gemeinde und ausgezeichneter Verkehrsanbindungen nicht die breiteren Kapazitätsvorgaben für eine Veranstaltung dieser Größenordnung." Die avisierte Motorpoint Arena stünde nicht für einen derart langen Zeitraum zur Verfügung, sodass man keine Bewerbung bei der EBU eingereicht habe. Die EBU möchte am 12. August, sprich am Freitag in der Radio-Frühstücksshow über den Stand der Dinge informieren.

Israel: Noa Kirel offiziell als Vertreterin bestätigt!


Israel
- Nun ist es bestätigt, Noa Kirel wird Israel beim Eurovision Song Contest 2023 im Vereinigten Königreich vertreten. Auf einer Pressekonferenz, die sich bereits gestern ankündigte, erklärte die Sängerin, dass sie das Angebot des israelischen Fernsehens angenommen habe und nunmehr die Songsuche für 2023 beginnt. Eine zehnköpfige Senderjury hatte zuvor ihre Favoriten auf einer Liste zusammengefasst, an deren Spitzenposition Noa Kirel zu finden war. Sie gehört derzeit zu den erfolgreichsten Interpretinnen des Landes.

Noa Kirel
"Ich musste mein Ego und meine Bedenken beiseite stellen. Ich bin es nicht gewohnt, in einer Situation zu sein, in der ich mit Menschen konkurriere.", erklärte Noa auf der Pressekonferenz. Für sie sei es nunmehr eine Herzensangelegenheit und kenne auch die Risiken, freue sie aber, ihr Land ehrenhaft zu vertreten. Noa Kirel (נועה קירל) ist damit die erste Kandidatin, die für den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr bestätigt wurde. Auch vom israelischen Sender KAN liegt nunmehr eine offizielle Bestätigung vor.

Noa Kirel wurde am 10. April 2001 in Ra'anana im israelischen Zentralbezirk geboren und machte ab 2015 über ihren Youtube-Kanal auf sich aufmerksam. Die dort hochgeladenen Lieder wurden zunehmend von israelischen Radiostationen gespielt, schon 2018 trat sie selbst als Jurorin bei "Israel's Got Talent" auf und veröffentlichte weitere Singles, darunter die Nummer Eins-Erfolge "Meusharim" und "Reashim". Im Januar erschien ihr bislang letzter Song "Thought about that", nach dem Song Contest-Finale von Turin wurde sie von KAN auf die entsprechende Wunschliste gesetzt, dementierte später aber, dass bereits eine endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Noa Kirel - Thought about that

Dienstag, 9. August 2022

News-Splitter (934)


Israel
- Vor gut einem Monat hat der israelische Sender KAN Noa Kirel als erste Wahl für den Eurovision Song Contest 2023 präsentiert, die Sängerin ruderte jedoch kurze Zeit später zurück und erklärte, es sei noch nichts besiegelt. Nun berichten israelische Medien und berufen sich dabei auf die Interpretin, dass für den morgigen Mittwoch eine Pressekonferenz anberaumt sei, auf der sie offiziell als israelische Vertreterin beim nächsten Eurovision Song Contest im Vereinigten Königreich vorgestellt werde. Noa knüpfte auch die Bedingung daran, dass sie beim Prozess der Songauswahl involviert sein möchte. 

Vereinigtes Königreich
- Leeds ist die nächste Stadt, die sich offiziell um die Austragung des Eurovision Song Contests 2023 bewirbt. Der Stadtrat von Leeds erklärte via Twitter, wie "excited" sie seien, bekannt zu geben, eine formelle Bewerbung bei der BBC und EBU einzureichen. Als potentiellen Austragungsort wirft die Stadt in West Yorkshire die First Direct Arena mit einer Kapazität von ca. 13.000 Plätzen ins Rennen. Laut inoffiziellen Berichten soll die BBC bereits am Freitag eine verknappte Liste der möglichen Austragungsorte in der Frühstücksshow von BBC Radio 2 vorstellen. Die finale Entscheidung, wo der Song Contest stattfindet, wird im Herbst erwartet.

Indien
- Das alljährlich stattfindende ABU TV Song Festival wird am 27. November in Neu-Delhi stattfinden. Die Asia-Pacific Broadcasting Union bestätigte, dass der öffentliche Rundfunk Indiens, Prasar Bharati, den Zuschlag für das diesjährige Festival erhalten hat. Das Format findet seit 2012 statt und war ursprünglich als asiatischer Musikwettbewerb konzipiert, einen Wettbewerbscharakter analog zum Eurovision Song Contest hat das Event jedoch nie erreicht. In den letzten beiden Jahren fand das Song Festival coronabedingt online statt, erstmals seit 2019 wird die Show nun wieder live und vor Publikum veranstaltet. Das Sultanat Brunei sagte seine Teilnahme bereits ab.