Donnerstag, 7. Juni 2012

Portugal: Pastora und Roman waren Juryfavoriten


Portugal - Auch die portugiesische Jurywertung ist inzwischen online abrufbar, wie zu erwarten war kassierte Spaniens Interpretin Pastora Soler mit "Quédate conmigo" bei den Juroren die Höchstwertung ab und dürfte wohl auch das Televoting gewonnen haben, auch wenn hierüber keine Zahlen vom Sender RTP vorliegen. Auf den zweiten Rang bei den Juroren in Portugal kam Roman Lob.

Auf den Plätzen dahinter finden sich Estland, Serbien, Italien, Bosnien, Frankreich, Albanien, Island und zum Schluss Russland. Im zweiten Semifinale gewann Estland bei den Juroren die Abstimmung und wurde auch beim kombinierten Voting mit 12 Punkten belohnt. Was auffällt ist, dass die Slowakei mit Max Jason Mai bislang bei vielen veröffentlichten Jurywertungen hoch gepunktet hat, im Televoting dann aber scheinbar wichtige Punkte verlor, auch die Jury in Portugal gab sieben Punkte in die Slowakei.

Portugal selbst konnte sich im zweiten Semifinale von Baku mit der Sängerin Filipa Sousa und "Vida minha" nicht für das Finale qualifizieren. Die Komposition von Andrej Babić und Carlos Coelho erreichte lediglich den 13. Platz. Für Portugal war es das zweite Ausscheiden in Folge nachdem auch Homens da Luta im Vorjahr mit ihrem Protestsong in Village People-Kostümen nicht überzeugen konnten und nur den vorletzten Rang belegten.

Andorra: Klärende Meldung aus den Pyrenäen


Andorra - Eine gute und eine schlechte Nachricht aus dem Fürstentum Andorra in den Pyrenäen. Bereits jetzt, kurz nach dem Eurovision Song Contest 2012 wurde klar, dass das Land auch im nächsten Jahr keinen Kandidaten zum Wettbewerb nach Schweden schicken wird. Dies bestätigte der andorranische Premierminister Toni Marti bei einem Gespräch mit der EBU-Direktorin Ingrid Deltenre in Andorra la Vella.

Die EBU-Direktorin war in dieser Woche zu Gesprächen mit dem RTVA-Senderchef und dem Regierungschef nach Andorra gereist. Aufgrund von drastischen Budgetkürzungen sei es derzeit einfach nicht möglich, dass Andorra am Song Contest teilnimmt. Die letzte Teilnahme erfolgte 2009 in Moskau mit Susanna Georgi. Grundsätzlich hat man aber weiterhin die Option am Song Contest teilzunehmen.

Wie nun nach vielen Spekulationen endlich bestätigt wurde, haben sich die andorranische Regierung und der Sender RTVA dazu entschieden nicht aus der Europäischen Rundfunkunion auszutreten. Offenbar sei die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk erkannt worden, sodass man der Austritt nicht realisiert wurde. Im November 2011 hieß es aus Andorra, RTVA würde die Mitgliedschaft beenden. Somit bleibt bei Andorra nach wie vor die Möglichkeit der Song Contest-Teilnahme gegeben.

Mittwoch, 6. Juni 2012

News-Splitter (327)


Finnland - Das finnische Fernsehen YLE hat sein Juryvoting veröffentlicht. Die 12 Punkte gingen, wie in vielen Ländern an Loreen aus Schweden, zehn Punkte hatten die finnischen Juroren für Ott Lepland aus Estland übrig. Auch die skandinavischen Nachbarn aus Dänemark mit acht Punkten, Island mit fünf Punkten und Norwegen mit einem Punkt erhielten Jurystimmen. Deutschland kam bei den Juroren auf drei Zähler, im kombinierten Voting reichte es immerhin für einen Punkt aus Finnland für Roman Lob.

Montenegro - Beim diesjährigen Sunčane Skale-Festival im montenegrinischen Herceg Novi sind auch in diesem Jahr wieder diverse ehemalige Song Contest-Vertreter mit am Start. So treten u.a. Nusa Derenda aus Slowenien, die kroatische Gruppe Magazin, Vlatko Ilievski aus Mazedonien und die norwegische Vorentscheidungsteilnehmerin Rikke Norman mit dabei. Das Festival findet am 2. und 3. Juli in Herceg Novi statt und gehört zu den größten und bekanntesten Musikfestivals auf dem Balkan.

Norwegen - Der bekannte Moderator Per Sundnes hat seine Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Norwegen beendet. Wie es heute heute von Seiten des Senders NRK heißt, gibt Per Sundnes den Melodi Grand Prix und die übrigen Moderationstätigkeiten ab und wechselt zum Privatsender TV3, wo er die norwegische Version von "Queer eye for the straight guy" übernehmen wird. Sundnes war seit 2007 für den norwegischen Vorentscheid tätig.

Italien - Und das italienische Fernsehen hat die Televotingergebnisse des Finales 2012 veröffentlicht. Wie die RAI erklärt, erhielt die rumänische Gruppe Mandinga 28,32% der gesamten SMS-Stimmen und Telefonstimmen, mit deutlichem Abstand dahinter liegen Albanien (12,92%) und Moldawien (11,22%). Deutschland erhielt die zehntmeisten Stimmen beim italienischen Televoting mit 2,43%. Auch im ersten Semifinale, in dem Italien stimmberechtigt war, erhielten Rumänien, Albanien und Moldawien die meisten Anrufe.

Dienstag, 5. Juni 2012

Andorra: EBU-Direktorin zu Gesprächen in Andorra


Andorra - Als erste Direktorin der Europäischen Rundfunkunion hat Ingrid Deltenre die TV-Studios vom andorranischen Fernsehen RTVA besucht. Sie führte u.a. Gespräche mit dem, im Januar neu gewählten Generaldirektor Francesc Robert, auch über eine mögliche Rückkehr in den Kreis der Europäischen Rundfunkunion.

In den Hauptnachrichten des Senders ATV erklärte sie die Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in der heutigen Gesellschaft und zeigte sich zugleich optimistisch was eine Rückkehr zum Eurovision Song Contest betrifft, zeigte jedoch auch Verständnis für die Absagen aufgrund von finanziellen Engpässen durch die staatlichen Budgetkürzungen. Am Nachmittag stand ein weiteres Gespräch mit Andorras Regierungschef Antoni Martí Petit an.

Diese Informationen basieren derzeit lediglich auf einem Oikotimes-Artikel, für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr, zumal der angebliche Austritt Andorras aus der Europäischen Rundfunkunion erst im vergangenen November beschlossen wurde und der Sender RTVA nach wie vor auf der Liste der Vollmitglieder der Europäischen Rundfunkunion steht. Sobald uns nähere Informationen von Seiten der EBU vorliegen, werden wir erneut darüber berichten.

Eurovision 2012: Das deutsche Juryvoting


Deutschland - Seit heute Morgen kann man auf Eurovision.de die deutschen Jurystimmen nachlesen. Im Finale vergaben Mieze von MIA, Sabine Heinrich, Ben, Tim Bendzko und die Juryvorsitzende Anke Engelke ihre Höchstwertung an Schweden, gefolgt von Estland und Island. Auch im zweiten Halbfinale stimmten die Fünf für Schweden und Estland.

Das Juryvoting im Finale: 
012 -  Schweden 
010 - Estland 
008 - Island 
007 - Dänemark 
006 - Albanien 
005 - Serbien 
004 - Bosnien-Herzegowina 
003 - Spanien 
002 - Italien 
001 - Irland

Das Juryvoting im zweiten Halbfinale: 

012 -  Schweden 
010 - Estland 
008 - Slowenien 
007 - Serbien 
006 - Niederlande 
005 - Bosnien-Herzegowina 
004 - Slowakei 
003 - Kroatien 
002 - Malta 
001 - Portugal

Im kombinierten Jury- und Televoting erhielt Schweden die 12 Punkte, gefolgt von Serbien, dass bei den Juroren fünf Punkte erhielt und der Türkei, die von den Juroren gar keine Punkte bekam. Auch Russland, das sieben Zähler erhielt, wurde von den Juroren nicht mit Punkten belohnt.