Montag, 23. Oktober 2017

Spanien: Operación Triunfo beginnt heute Abend



Spanien - In wenigen Minuten geht in Spanien wieder die große Talentsuche los. 16 Jahre nach der ersten Staffel kehrt die Operación Triunfo im Hauptprogramm TVE 1 zurück auf den Bildschirm. 2002 wurde durch die Castingshow die Song Contest-Vertreterin Rosa López gefunden. Neben ihr wurden dort u.a. auch David Bustamante und David Bisbal entdeckt. Bis einschließlich 2004 diente die Show zur Suche des Eurovisionskandidaten.

Über mehrere Jahre hinweg nahmen spätere Eurovisionskandidaten wie Soraya, Edurne oder Gisela an der Operación teil. Jeweils montags strahlt TVE die Show zur spanischen Primetime, ab 22:10 Uhr (MESZ) aus. Und dennoch ist bis heute nicht bekannt, ob die Operación Triunfo als nationaler Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon dienen wird. Der spanische Sender hält sich diese Option weiterhin offen.


Livestream: Wem die Castingshows in Deutschland nicht ausreichen, der hat ab 22:10 Uhr die Möglichkeit, den Auftakt der neuen Staffel hier im Livestream zu verfolgen. Sobald es neue Erkenntnisse darüber gibt, auf welche Art und Weise Spanien seinen Vertreter für das Finale des 63. Eurovision Song Contests auswählt, werden wir natürlich darüber berichten, bis dahin freuen wir uns über neue spanische Gesangstalente.


Rosa López - Eurovision Medley

Sonntag, 22. Oktober 2017

Eurovision 2018: Postkartenfilmchen in Portugal



Portugal - Das portugiesische Fernsehen RTP bestätigte gestern Nachmittag nicht nur die Zahl der potentiellen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest 2018 bekannt gegeben, sondern auch gleichzeitig über die Postkartenmotive für die kleinen Einspielfilmchen zwischen den Beiträgen gesprochen.

Programmdirektor Daniel Deusdado erklärte, dass die 42 Delegationen aus dem Ausland sowie das portugiesische Team ähnlich wie in den letzten Jahren wieder in den Kärtchen mitwirken, die allesamt gleichzeitig die Schönheit Portugals zeigen. RTP verbindet damit den aktuellen Bezug der Teilnehmer mit den touristischen Attraktionen des Landes, das erstmals in den Genuss der Ausrichtung kommt.

Gestern verkündete der Programmdirektor, dass insgesamt 43 Nationen am Eurovision Song Contest teilnehmen werden. Noch veröffentlichte die Europäische Rundfunkunion die endgültige Teilnehmerliste für 2018 noch nicht, die Bestätigungen aus Mazedonien und Moldawien stehen momentan noch aus. Sollten beide zusagen treten die gleichen Nationen wie in Kiew im Vorjahr an, ergänzt wird das Feld durch die Rückkehr des russischen Fernsehens.

Samstag, 21. Oktober 2017

Eurovision 2018: Programmdirektor spricht von 43 Nationen



Portugal - Während der TV-Show "A Voz do Cidadão" auf RTP 1 hat der Programmdirektor des portugiesischen Fernsehens, Daniel Deusdado, heute Nachmittag einige weiterführende Informationen zum Ablauf und der Organisation des Eurovision Song Contests im kommenden Jahr verraten und dabei auch die Zahl der teilnehmenden Nationen in Lissabon publik gemacht.

Demnach wurden 43 Nationen für den Eurovision Song Contest 2018 gemeldet. Eine vollständige Liste der teilnehmenden Nationen wurde zwar nicht veröffentlicht, es dürfte jedoch fix sein, dass die bereits bestätigten 41 Nationen durch Mazedonien und Moldawien ergänzt werden. Ob und wo das kasachische Fernsehen dabei bleibt, ist derzeit ungewiss. Eine Bestätigung durch die Europäische Rundfunkunion liegt noch nicht vor.

Zudem wurde erneut bekräftigt, dass der Sender plane, einen der günstigen Eurovision Song Contests der vergangenen Jahre auf die Beine zu stellen. Das tagesaktuelle Programm von RTP soll nicht unter der finanziellen Belastung durch den Eurovision Song Contest leiden, stellte Deusdado in Aussicht. In Kürze wird wohl auch mit der Suche nach Volunteers begonnen, die jedes Jahr diverse Tätigkeiten rund um den Wettbewerb übernehmen und unentgeltlich einen Großteil des Ablaufs übernehmen.

News-Splitter (589)



San Marino - In dieser Woche fuhr das sanmarinesische Fernsehen SMRTV seinen Online-Vorentscheid gab groß auf, für den man sich bis einschließlich 30. November noch bei 1 in 360 bewerben kann. Nun wurde zusätzlich bekannt, dass eine dreiköpfige Jury mitentscheiden wird, wer die Chance erhält, San Marinos nächster Kandidat zu werden. Mit dabei sind u.a. Österreichs einstige Vertreterin Zoë Straub und Song Contest-Sieger Måns Zelmerlöw. Der dritter Juror hört auf den Namen Dave Berry und ist Radiomoderator in Großbritannien.

Ukraine - Einem Bericht des State Audit Office der Ukraine zufolge, sind rund 300.000 Euro vom ursprünglichen Song Contest-Budget unter zweifelhaften Umständen verschwunden. Etwa 11,4 Millionen ukrainische Hriwna sind demnach nicht mehr aufzufinden und sind nicht für die Organisation und Ausrichtung des Wettbewerbs verwendet worden. Beispielsweise wurden rund 2,7 Millionen Hriwna für Metalldetektoren veranschlagt, das Unternehmen, das mit der Bereitstellung beauftragt wurde, berechnete sich jedoch nur 1,2 Millionen Hriwna.

Schweiz - Die große Entscheidungsshow, die in der Schweiz zur Ermittlung des Wettbewerbstitels für Lissabon dient, wird einigen Änderungen unterzogen. So sollen die Zuschauer und User, anders als in den vergangenen Jahren, nicht die Möglichkeit haben, die Songs vorab zu hören. Diese werden erstmals während des nationalen Vorentscheids am 4. Februar in Zürich zu hören sein. Der Beitrag, mit dem die Schweiz die Pleiten der letzten drei Jahrgänge wieder gutmachen soll, wird mit Hilfe der Zuschauer per Televoting und einer internationalen Jury bestimmt.

Rumänien - Er gibt nicht auf, wie Mihai Trăistariu in einer offiziellen Pressemeldung bekannt gibt, hat er sieben Songs, die er für den Eurovision Song Contest in Lissabon einreichen möchte und sucht weiterhin nach potentiellen Titeln, die er für den Wettbewerb einreichen kann. Der prämierte Sänger bewarb sich, nach seinem Song Contest-Einstand 2006 in Athen mit "Tornero" u.a. 2016, als er Ovidiu Anton im nationalen Vorentscheid in Rumänien unterlag. Später protestierte er u.a. gegen das Ergebnis und den späteren Ausschluss von TVR beim Eurovision Song Contest aufgrund unbezahlter Rechnungen bei der EBU.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Israel: Nächste Staffel startet Ende Oktober



Israel - In Israel wird in diesem Jahr wieder früh mit der Suche eines Song Contest-Kandidaten begonnen. Bereits am Montag, den 30. Oktober startet "Hakochav haba", die Talentshow für den Eurovision Song Contest in die nächste Staffel. In den vergangenen drei Jahren brachte die Show drei Song Contest-Finalisten hervor.

Übertragen wird die Show auf Keshet 12, dem Sender der gleichnamigen Produktionsfirma der Sendung. In der Jury der Show sitzen u.a. wieder Harel Ska'at, Asafg Amdrusky und Keren Peles. Die Shows finden im wöchentlichen Rhythmus statt, wie viele Shows allerdings insgesamt produziert werden, ehe der nationale Vorentscheid sein Ende findet, ist nicht bekannt.

Israel wurde in diesem Jahr von Imri Ziv vertreten, der bereits die beiden vorangegangenen Jahre als Backing für Nadav Guedj und Hovi Star bestätigte. Alle drei Interpreten erreichten das Finale des Song Contests. Die Teilnahme am Eurovision Song Contest wird im kommenden Jahr vom neuen israelischen Rundfunk IPBC durchgeführt, nachdem die IBA ihren Betrieb eingestellt hat.