Sonntag, 6. September 2015

Schweden: Smajling Swedes bekommen ersten Startplatz



Schweden - In Schweden fiel heute Nachmittag die Entscheidung, wer den ersten von insgesamt 28 Startplätzen beim Melodifestivalen 2016 erhält. Zwar konnte Michael Fannon den Radiowettbewerb Svensktoppen Nästa gewinnen, das schwedische Fernsehen SVT nominierte jedoch die Smajling Swedes für den Vorentscheid.

Die Smajling Swedes bestehen aus Arvid Ångtröm, Dennis Babic und Oscar Juhola und nahmen beim Radioentscheid mit dem Titel "Goosebumps" teil, der jedoch aufgrund der Veröffentlichung vor dem 1. September nicht der potentielle Beitrag für das Melodifestivalen sein kann. Den Song kann man sich als kleinen musikalischen Teaser jedoch hier anhören.

Das Melodifestivalen wird auch 2016 wieder aus vier Vorrunden mit jeweils sieben Kandidaten bestehen, von denen sich zwei direkt für das Finale qualifizieren und zwei weitere pro Semifinale in die Trostrunde Andra Chansen einziehen. SVT ist 2016 Gastgeber des Eurovision Song Contests in Stockholm.

Samstag, 5. September 2015

Malta: Keine großen Neuerungen beim Vorentscheid


Malta - Auf der Mittelmeerinsel, die gerade bestimmt bessere Klimabedingungen aufweisen kann, als das regnerische Hamburg, gibt es Neuigkeiten in Bezug auf den Eurovision Song Contest 2016. Die Teilnahme am Wettbewerb 2016 wurde bereits vor mehreren Wochen bestätigt, nun folgen auch die ersten Einzelheiten zum "Malta Eurovision Song Contest 2016".

Zunächst einmal ist der Vorjahresvertreter, sprich Amber, nicht berechtigt, in diesem Jahr schon wieder am Vorentscheid teilzunehmen. Alle anderen Interpreten sind jedoch herzlich eingeladen, sich das komplette Regelwerk des Vorentscheids herunterzuladen. Hierfür soll eine formlose E-Mail an mesc@pbs.com.mt gesendet werden. Die Künstler benötigen die maltesische Staatsbürgerschaft, die Komponisten und Autoren können auch aus dem Ausland kommen.

Bewerbungen nimmt TVM am 29. und 30. Oktober entgegen, die 20 Semifinalisten sollen im November bekannt gegeben werden, 14 von ihnen erreichen das Finale. Sollte ein Interpret es mit zwei Songs in die Endrunde schaffen, so darf er nur einen Titel dort vorstellen. Die 14 Beiträge werden durch sechs Juroren ausgewählt, das parallel laufende Televoting wird als siebte Jurystimme gewertet.

Freitag, 4. September 2015

Deutschland: NDR stellt neue Delegationsleiterin vor


Deutschland - Der Norddeutsche Rundfunk hat einen neuen Delegationsleiter für den Eurovision Song Contest auserkoren. Nachdem der bisherige Delegationschef Thomas Amarell aus dem Gremium um das deutsche Eurovisionsteam ausschied, wird nun ab sofort Carola Conze diese Position ausfüllen. Ob damit auch Änderungen beim Vorentscheidungskonzept anstehen, bleibt abzuwarten.

Carola Conze ist damit die erste Frau, die das deutsche Song Contest-Team anführt und die Aufgabe von Amarell übernimmt, der nun ab sofort für den MDR tätig ist. Conze ist bekannt als Redaktionsleiterin der NDR-Talkshow mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burkhardt im Freitagabendprogramm des Norddeutschen Rundfunks. 

Der NDR hat zwar seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm bereits vor Monaten bestätigt, nähere Einzelheiten zum deutschen Vorentscheid liegen jedoch noch nicht vor. Es werde Veränderungen geben, hieß es nach dem letzten Platz von Ann Sophie in Wien, Pläne, ein Konzept wie das des schwedischen Melodifestivalen aufzugreifen wurden allerdings dementiert.

Donnerstag, 3. September 2015

News-Splitter (440)



Dänemark - Der dänische Schauspieler und Song Contest-Moderator Pilou Asbæk wurde vom US-amerikanischen Fernsehsender HBO für die sechste Staffel der Fantasy-Serie "Game of Thrones" gecastet. In der nächsten Staffel wird er die Rolle des Euron Greyjoy übernehmen. Pilou moderierte gemeinsam mit Nikolaj Koppel und Lise Rønne den Eurovision Song Contest 2014 aus Kopenhagen.

Andorra - Das andorranische Fernsehen RTVA hat noch einmal offiziell die Rückkehr zum Eurovision Song Contest 2016 dementiert. Dem Sender, der seit 2009 keinen Kandidaten mehr zum Wettbewerb entsendet hat, fehlen immer noch die finanziellen Mittel, um den Pyrenäenstaat zur Eurovision zurückzuholen. Auch Unterstützung von Seiten der EBU oder benachbarten Regionen wie Frankreich oder Katalonien gibt es nicht.

Aserbaidschan - Nahezu ungeachtet der Weltöffentlichkeit wurde die Journalistin Khadija Ismayilova zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Steuerhinterziehung und Betrug vor. Ismayilova veröffentlichte seit 2010 Dokumente, die auf die Korruption in Aserbaidschan hindeuten. 2012 belegte sie, wie sich der regierende Aliyev-Clan durch Subunternehmen an der Ausrichtung des Eurovision Song Contests bereichert haben soll.

Turkmenistan - Ayşa Kerimova, Generaldirektorin des Senders TMB TV bestätigte in dieser Woche, dass es beim dritten Wettbewerb der Türkvizyon kein SMS-Voting geben werde. Insgesamt sollen 26 Nationen und Regionen am Wettbewerb teilnehmen, ein Termin für die 2015er Ausgabe steht jedoch noch nicht fest. In den letzten Tagen kamen auch Zweifel daran auf, ob der Wettbewerb wie ursprünglich geplant in Turkmenistan stattfinden wird. Offenbar ist eine Verlegung nach Istanbul geplant.

Dienstag, 1. September 2015

Dänemark: Bewerbungen für Melodi Grand Prix gesucht


Dänemark - Der 1. September läutet die Eurovisionssaison ein und passend zum Startschuss beginnt auch das dänische Fernsehen DR mit den Vorbereitungen für den nationalen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest im kommenden Jahr. Als ersten Schritt kürte der Sender die Kommune Horsens in Jütland zur Gastgeberstadt 2016.

Der Dansk Melodi Grand Prix wird am Samstag, den 13. Februar im sogenannten Horsens Forum, einer Mehrzweckhalle mit etwa 4.000 Zuschauern stattfinden. Dort fand der Vorentscheid bereits 2005, 2007 und 2008 statt. Das dänische Fernsehen nimmt bis einschließlich 7. September nun Bewerbungen für den Vorentscheid entgegen.

Welche Änderungen es für die neue Vorentscheidungssaison geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. In diesem Jahr verpasste die Band Anti Social Media erstmals seit 2007 den Finaleinzug Dänemarks. DR kündigte im Anschluss an die Teilnahmebestätigung für Stockholm einige Änderungen im Auswahlmechanismus an.