Samstag, 31. Oktober 2026

Irland: RTÉ-Generaldirektor hält Comeback für schwierig


Irland
- Im RTÉ-Podcast "Behind the story" hat Kevin Bakhurst, Generaldirektor des irischen Fernsehens erklärt, dass es für Irland "sehr schwierig" sei, zum Eurovision Song Contest zurückzukehren, es sei denn Israel wäre nicht mehr Teil des Wettbewerbs oder es gebe eine "sehr bedeutende Veränderung" im Gazastreifen und im Westjordanland, so Bakhurst. Er selbst glaube nicht daran, dass es der EBU möglich sei, Israel aus dem Wettbewerb auszuschließen.

RTÉ erklärt seinen Boykott 2026 und 2027 damit, dass eine Teilnahme angesichts der humanitären Krise in Gaze nicht zu rechtfertigen sei. Bakhurst sagte im Podcast: "Als Generaldirektor des irischen Rundfunks fühlte ich mich in einer unkomplizierteren Position, da ich wusste, wo sich das irische Publikum und die Öffentlichkeit aufhalten." Man habe die Teilnahme 2027 frühzeitig abgesagt, da er wisse, welchen Standpunkt ein Großteil des irischen Publikums vertritt.

Bakhurst fügte hinzu, dass es der EBU vermutlich nicht möglich sein wird, Israel vom Wettbewerb auszuschließen: "Man sieht es ja in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Österreich, die ganz öffentlich erklären, dass sie Israel auf keinen Fall ausschließen wollen. Ich glaube also nicht, dass es der EBU wirklich möglich ist, diese Entscheidung zu treffen. Ich würde die EBU in dieser Hinsicht überhaupt nicht kritisieren." Irland verzichtet 2027 auf die Teilnahme in Burgas.