Mittwoch, 1. Februar 2017

Eurovision 2017: Ukraine plant kulturelles Großaufgebot



Ukraine - Eigentlich sind Paphos und Århus in diesem Jahr Europäische Kulturhauptstädte. Dennoch plant die Stadtverwaltung der ukrainischen Hauptstadt Kiew neben dem Eurovision Song Contest eine ganze Reihe von kulturellen Veranstaltungen etwa Musik- und Theatervorführungen als Rahmenprogramm in der zweiwöchigen Eurovisionshochzeit.

Geplant sind u.a. ein internationales Kunstfestival, ein Fest zeitgenössischer Kunst, sowie zahlreiche Konzerte, an denen u.a. international gefragte Interpreten und das Ensemble der ukrainischen Staatsoper mitwirken sollen. Die Hauptachsen der Innenstadt sollen zu besonderen Straßenfesten ummodelliert werden, auf denen sowohl Touristen als auch Einheimische auf ihre Kosten kommen sollen. All diese Veranstaltungen sollen dazu dienen, dem Rest der Welt ein anderes Bild der Ukraine zu zeigen, als das, dass wir aus den Nachrichten kennen.


Abendstimmung in Kiew
Auch an der Infrastruktur soll geschraubt werden, so hat die Stadt Kiew bereits zusätzliche Busse geordert, um den Transport während der Eurovisionssaison zu entlasten, zusätzlich soll es englischsprachige Wegweiser und freien Internetzugang für Besucher geben. Executive Producer Victoria Romanova erklärte, der Contest soll auch nachhaltig das Image und die Situation fördern und die Ukraine in entsprechende Projekte investieren.

Durch die zusätzlichen Eurovisionsfans in der Stadt rechnet die Stadt Kiew mit einem Incoming-Profit von rund 200 Millionen Euro, die in die Stadtkasse gespült werden. Kiew richtete bereits 2005 den Eurovision Song Contest aus, zudem war die Stadt zweimaliger Gastgeber der Junior Eurovision. Nähere Infos zu den geplanten kulturellen Veranstaltungen und den Fortschritten in der Sanierung der Stadt folgen in Kürze.

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