Mittwoch, 15. Februar 2017

Eurovision 2017: Probleme mit Ticketkauf



Ukraine - Das Chaos in der Ukraine geht auch nach der spontanen Meldung der Europäischen Rundfunkunion, den Ticketverkauf am gestrigen Valentinstag starten zu lassen, weiter. Zwar lief gestern Abend der Ticketverkauf regulär an und die Seite hielt dem großen Ansturm stand, was die Server der Ticketoperatoren in den Vorjahren nicht garantieren konnten, trotzdem gab es einige Probleme.

Für Unmut sorgte im Vorfeld die Meldung, dass es für die europäischen Fanclubs keine Sonderkontingente zu erstehen gab. Um der Korruption in der Ukraine entgegenzuwirken, sind geldwerte Vorteile beim Bezug von Karten zunächst unterbunden worden. In dringenden Verhandlungen konnte die Dachorganisation OGAE wohl kurz vor Verkaufsbeginn eine Einigung erzielen. Die Fanzone sowie das gesamte Finale sind inzwischen auch ausgebucht.

Nunmehr häufen sich die Beschwerden gegenüber dem Tickethändler, da viele Käufer nach Abschluss der Bestellung nicht wussten, ob ihre Tickets gültig sind oder nicht. Das Hauptproblem waren demnach Zahlungsschwierigkeiten und technische Schwierigkeiten, da Käufer zunächst im Unklaren gelassen wurden, ob ihre Transaktion in die Ukraine erfolgreich war. Einige Kreditkartenunternehmen führen aus Sicherheitsgründen ohne Erlaubnis keine Transaktionen in die Ukraine durch.

Der Tickethändler hat mit support@wayforpay.com eine Kontakt-Adresse eingeräumt, das Service-Center prüft jeden einzelnen Vorgang noch einmal auf seine Gültigkeit, räumt gleichzeitig aber auch Verzögerungen aufgrund der großen Anfrage ein. Somit bleiben viele Fans zunächst im Ungewissen, gleichzeitig blockiert die schleppende Bearbeitung die Möglichkeit eine weitere Reservierung zu tätigen.

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