Europa - Wie auch schon in Wien wird das Glühbirnen-Traditionsunternehmen OSRAM offizieller Lighting Partner des Eurovision Song Contests 2016 in Stockholm. Jon Ola Sand freute sich, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird. "Licht bedeutet Emotionen.", fügte Hans-Joachim Schwabe, CEO von OSRAM hinzu. Mit neuester Technik und dem notwendigen Equipment wird das Unternehmen der EBU auch 2016 zur Seite stehen.

Deutschland - Nachdem der NDR Xavier Naidoo von der Teilnehmerliste des Eurovision Song Contests hat streichen lassen, melden sich nun andere Interpreten zu Wort, die trotz des Chaos noch Lust hätten, am deutschen Vorentscheid teilzunehmen. Unter anderem erklärte der einstige DSDS-Sieger Mehrzad Marashi: "Ich stehe aufgrund meiner persischen Herkunft, meines Glaubens, aber auch meiner tiefen Verbundenheit zu meiner Heimat Deutschland und Hamburg für Integration, Verständigung und ein friedvolles Miteinander." Zudem habe er bereits einmal einen Musikwettbewerb gewonnen. "Vielleicht klappt es ja auch ein zweites Mal!", so der 35jährige. Der NDR ließ die Bewerbung bislang unkommentiert.
Schweden - Heute Morgen um 10 Uhr begann die erste Phase des Ticketverkaufs für den Eurovision Song Contest in Stockholm. Die Website des Ticketanbieters AXS Ticketing war aber, wie auch seine Vorgänger in früheren Jahren, hoffnungslos überlastet, sodass es zu langen Ladezeiten kam und Shows teilweise nicht mehr buchbar waren, während die User noch im Online-Warteraum auf ihr Weiterklicken warteten. Weitere Tickets sollen im kommenden Jahr nach der Saalgestaltung durch die EBU und die exakte Festlegung der Kamerapositionen etc. erfolgen.

Syrien - Obwohl das Land gerade ganz andere Probleme hat, wird erstmals ein syrischer Teilnehmer am Türkvizyon Song Contest teilnehmen. Der 35jährige Adil Şan, der in der Türkei lebt, wird im Dezember in Istanbul einen noch nicht bekannten Titel performen. Für Syrien, das seit Jahren vom anhaltenden Bürgerkrieg und dem IS-Terror zerfressen wird, ist es die erste Teilnahme an einem musikalischen Großevent. Der staatliche Sender ORTAS ist zudem kein Mitglied der EBU, obwohl er die Berechtigung zur Mitgliedschaft hätte.
Weißrussland - Insgesamt, so ließ das weißrussische Fernsehen BTRC mitteilen, gingen 84 Bewerbungen für den nationalen Vorentscheid ein. Ab heute werden alle Bewerber vor einer Expertenjury auftreten, nur fünfzehn von ihnen qualifizieren sich für das Eurofest, welches am 15. Januar in Minsk stattfinden wird. Am 2. Dezember wird BTRC die Namen der Kandidaten präsentieren, die sich dem 100%igen Televoting stellen dürfen. Neben Aura und Alexey Gross sollen sich auch die Sängerin Janet und die Gruppe Napoli beworben haben, die in der Vergangenheit schon Vorentscheidungsluft schnuppern durften.
Ukraine - Das ukrainische Fernsehen NTU und der Privatsender STB haben weitere Einzelheiten um den Vorentscheid 2016 bekannt gegeben. Während im Dezember in verschiedenen ukrainischen Städten Live-Auditions stattfinden sollen, sind für Februar nächsten Jahres drei große Semifinals angesetzt.
Termine ließ die Senderkooperation bisher noch offen, nach dem Auswahlverfahren Mitte Januar sollen jedoch zwischen 20 und 40 Interpreten ausgesiebt werden, die sich den drei Vorrunden stellen werden. Eine Kombination aus Jury- und Televoting entscheidet dann darüber, welche acht bis zwölf Kandidaten das Finale erreichen. Auch das Finale soll noch im Februar stattfinden.
Das ukranische Fernsehen NTU kehrt nach einjähriger Pause zur Eurovision zurück. Bei der Wahl der Städte, in denen Live-Auditions stattfinden wurde die Konfliktregion um Donezk ausgespart, öffentliche Castings finden nur in Kiew, L'viv, Odessa, Saporoshije und Dnjepropetrowsk statt. Auch die Halbinsel Krim, die u.a. Auslöser für das Fehlen der Ukraine in Wien war, wird nicht berücksichtigt.
Europa - Die EBU haute soeben einen echten Knaller raus, nämlich die Teilnehmerliste des Eurovision Song Contests 2016. Ursprünglich hieß es, 41 Nationen würden sich Europas größtem Musikwettstreit stellen, nun sind es überraschenderweise 43 geworden. Neben den Rückkehrern aus der Ukraine und Bosnien-Herzegowina tauchen auch Bulgarien und Kroatien auf der Teilnehmerliste auf!
Die bestätigten Teilnehmer des Eurovision Song Contests 2016:
01. -
Albanien (RTSH)
02. -
Armenien (ArmTV)
03. -
Aserbaidschan (iTV)
04. -
Australien (SBS)
05. -
Belgien (VRT)
06. -
Bosnien-Herzegowina (BHRT)
07. -
Bulgarien (BNT)
08. -
Dänemark (DR)
09. -
Deutschland (NDR)
10. -
Estland (ERR)
11. -
Finnland (YLE)
12. -
Frankreich (France 2)
13. -
Georgien (GPB)
14. -
Griechenland (NERIT)
15. -
Großbritannien (BBC)
16. -
Irland (RTÉ)
17. -
Island (RÚV)
18. -
Israel (IBA)
19. -
Italien (RAI)
20. -
Kroatien (HRT)
21. -
Lettland (LTV)
22. -
Litauen (LRT)
23. -
Malta (TVM)
24. -
Mazedonien (MKRTV)
25. -
Moldawien (TRM)
26. -
Montenegro (RTCG)
27. -
Niederlande (TROS)
28. -
Norwegen (NRK)
29. -
Österreich (ORF)
30. -
Polen (TVP)
31. -
Rumänien (TVR)
32. -
Russland (RTR)
33. -
San Marino (SMRTV)
34. -
Schweden (SVT)
35. -
Schweiz (SRF)
36. -
Serbien (RTS)
37. -
Slowenien (RTVSlo)
38. -
Spanien (TVE)
39. -
Tschechien (ČT)
40. -
Ukraine (NTU)
41. -
Ungarn (MTV)
42. -
Weißrussland (BTRC)
43. -
Zypern (CyBC)
Für Kroatien ist es, ähnlich wie für Bulgarien, die erste Teilnahme seit 2013 in Malmö. Beide Länder wollten sich bis zuletzt nicht festlegen, ob man teilnehmen werde bzw. könne. Insofern ist die Nachricht, die heute Morgen aus Genf kommt, eine echte Überraschung. Erstmals seit Baku 2012 sind somit alle Balkannationen wieder vertreten.
Nicht mit dabei sind, wenig überraschend, die Türkei, Portugal, die Slowakei und diverse Kleinstaaten wie Andorra, Monaco und Luxemburg. Der Song Contest in Stockholm stellt damit den bisherigen Rekord an teilnehmenden Nationen aus Belgrad und Düsseldorf ein. Was für eine schöne Nachricht so früh am Morgen!
Update: EBU-Supervisor Jon Ola Sand fügte hinzu: "Wir haben eine Menge Anstrengungen unternommen, um so viele Länder wie möglich zusammenzubringen und die Zahl bestätigt dies. (...) Wir sind sehr stolz, dass 43 Nationen sich für den Eurovision Song Contest 2016 eingeschrieben haben." Zwischen den Nicht-Teilnehmerländern und der EBU soll es fortan einen offenen Dialog geben, um diese in Zukunft zum Wettbewerb zurückzubringen.