Samstag, 2. Juni 2007

"A little bit of love" in Belgien


Belgien/Schweden - Andreas Johnson, Zweitplatzierter in der diesjährigen schwedischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest hat Anfang der Woche seinen VE-Beitrag "A little bit of love" in Belgien als Single veröffentlicht.

Der Song ist bereits Bestandteil einer Playlists flämischer Radiosender, berichtet Belgovison.com. Der Song "A little bit of love" erreichte in Schweden bereits den dritten Platz in den Hitlisten und ist nun dabei die europäischen Charts zu stürmen. Am übernächsten Mittwoch, dem 13. Juni wird Andreas Johnson seine neue Single "Go for the soul" in Schweden veröffentlichen.


Andreas Johnson wurde Zweiter beim diesjährigen Melodifestivalen, geschlagen von der Gruppe The Ark mit "The worrying kind". Er landete jedoch vor dem Topfavoriten Måns Zelmerlöw und "Cara mia". Bereits 2006 nahm er mit dem Song "Sing for me" am Melodifestivalen teil und wurde Dritter hinter Carola und BWO.

10 Jahre "OGAE Portugal"


Portugal - Heute Abend ab 21 Uhr zelebriert die OGAE Portugal ihr zehnjähriges Bestehen im Restaurant "Fiéis ao Tacho" in der Rua da Praia do Moinho de Baixo Nº44 in Aldeia do Meco (rund 30km von Lissabon entfernt). 

Bestätigte Gäste sind u.a. Sabrina, die dieses Jahr mit "Danca comigo" den undankbaren elften Platz im Semifinale von Helsinki erreichte und damit das beste Ergebnis Portugals seit Einführung des Semifinals erreichte, Anabela, die Portugal 1993 vertrat (Platz 10) und Helena Isabel, die am nationalen Vorentscheid, dem Festival RTP da Canção 1984 und 1985 teilnahm, sowie der langjährige Kommentator für den portugiesischen Rundfunk, Eladio Climaco. Weitere, internationale Gäste werden erwartet.


Die OGAE Portugal wurde 1997 gegründet, nachdem die Sängeri Lúcia Moñiz einen sechsten Platz beim Eurovision Song Contest in Oslo 1996 ersang, das bis heute beste Ergebnis des Landes. Portugal nimmt seit 1964 teil und erreichte noch nie die Top 5. Eurofire gratuliert der OGAE Portugal recht herzlich zum 10jährigen Jubiläum und hofft auf ein baldiges Erreichen des Finale für Portugal, das seit nunmehr 43 Jahren auf einen Sieg wartet.

Deutschland: Vermischtes aus der BILD


Deutschland - Ja, ich hab sie heute wieder einmal gelesen, die Online-Ausgabe der BILD und folgende Artikel gefunden:

Bezüglich der Zweitplatzierten beim Deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2006, Monrose, "Von Popstars zu Flopstars - Nur noch so wenige wollen sie singen hören":
Dortmund - Ist es für diese Drei schon vorbei? Sie waren die neuen glitzernden Sternchen am Pop-Himmel – Senna (28), Bahar (18) und Mandy (17) von der Casting-Band Monrose.

Doch sechs Monate nach ihrer erfolgreichen Debüt-Single "Shame" (Doppel-Platin, über 400 000 verkaufte Exemplare) geht's mit der Karriere der drei Mädels rasant bergab. Etliche Auftritte ihrer Tour wurden abgesagt, bei ihrem Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle waren kaum mehr als 1000 Fans – für 3000 wäre Platz gewesen.

Von Popstars zu Flopstars – wie kam's?

Nach ihrem Nummer-1-Hit "Shame" landete die zweite Album-Auskopplung "Even heaven cries" nur auf Platz 6 der Charts. Auch beim Grand-Prix-Vorentscheid in Hamburg konnten die Sängerinnen nicht punkten, obwohl sie als Favoritinnen galten. Stattdessen schickten die TV-Zuschauer Roger Cicero (36) zum Eurovision Song Contest nach Helsinki. (...) Woran liegt's, dass Casting-Bands wie Bro'Sis (2001 bis 2004), Overground (2003 bis 2005), Nu Pagadi (2004 bis 2005) immer schneller in der Versenkung verschwinden?

Musik-Experte Thomas Stein (58): "Der schnelle Erfolg steigt den neuen Stars schnell zu Kopf. Innerhalb der Band gibt's Machtkämpfe. Daran kann eine Gruppe schnell zerbrechen. Oft buchen die Manager für die erste Tour zu große Hallen. Der Erfolgsdruck ist dann zu hoch."

Bezüglich der TV Total-Außenreporterin Gülcan Karahanci während des Eurovision Song Contests 2004 in Istanbul, "Christiane Hoffmann zuhause bei TV-Star Gülcan":

Düsseldorf. Es riecht nach nassem, großem Hund im Hausflur. Irgendeiner war gerade Gassi - am nur 200 Meter entfernten Rhein. Hoch geht's per Aufzug mit dunkelbraunem 80er-Jahre-Teppich an den Wänden - zu einem anderen Duft.

Hinter der weißen Haustür zum 140-Quadratmeter-Penthouse mit 270-Grad-Terrasse riecht's nach "warmem Apfelkuchen" und "pink Wassermelone". Heimelige Duftkerzen-Nasen-Freude à la Gülcan Karahanci (24). Die Teenie-Ikone und VIVA-Moderatorin lebt hier mit Jung-Unternehmer und Millionärssohn Sebastian Kamps (25) zur Miete. Ab 19. Juni sind die zwei in "Gülcans Traumhochzeit" (Pro7, 20.15 Uhr) zu sehen.

Die Wände sind mit weißer Rauhfaser tapeziert. Auf dem Boden Parkett? Gülcan cool: "Ach! Das ist nur 1a-Laminat! Günstig, pflegeleicht und macht was her!" Geradeaus liegt der beeindruckende Wohn-Ess-Raum mit Rundumblick durch zwei wandhohe Fensterfronten. Gülcan: "Ich muss rausgucken können. Über Dächer, Stadt, Bäume. Sonst bekomme ich keine Luft." Die Einrichtung? 99,9-prozentig Gülcan. Sie sagt: "Nur diese 70er-Jahre-Designerlampe ist Sebastians Liebling. Voll männermäßig. Der Rest bin ich. Crazy halt, glitzernd und lustig Omi-mäßig ..." (...)

Möbel, die nach Frühwerk von Versace aussehen. Gülcan: "Sind sie aber nicht! Die habe ich aus einem Berliner Geschäft, wo's fast nur voll hässliche Möbel gab. Diese Stücke hier funkelten mich plötzlich so an - da hab ich zugeschlagen und alles gekauft, was da stand. Ich tippe auf Spanplatte mit Glimmerschicht..." (...) Gülcan sammelt "Fabergé"-Eier, Engel und TV-Preise, die sie stolz über der Heizung präsentiert. (...)


Die Küche, weiß, gekachelt. Standard vom Vormieter mit "Neff"-Geräten, riesiger, neuer "Liebherr"-Kühlschrank. Bücher? Keine! Vorhänge? Auch nicht, nirgendwo! Gülcan: "Nicht mal im Schlafzimmer. Ich möchte vom Bett den Himmel sehen."

More than Playing Games


Belgien - Vom 12. - 15. Juli 2007 finden in der flämischen Stadt Antwerpen (Städtepartnerschaften mit Ludwigshafen am Rhein und der Hansestadt Rostock) die EuroGames statt. Die EuroGames sind eine jährlich stattfindende sportliche Großveranstaltung für schwule und lesbische Sportler aus ganz Europa.

Der offizielle Song der EuroGames wird in diesem Jahr von Kate Ryan gesungen, die 2006 als Topfavorit für Belgien an den Start des Semifinales des Eurovision Song Contest ging und mit Platz 12 den Finaleinzug verpasste. Der Begleittrack der EuroGames "We all belong" wird am 15. Juni als Single zusammen mit einem Dance-Covers des Song "Voyage Voyage" veröffentlicht. Die Komponisten des Songs sind die gleichen, wie die ihres Eurovisionsbeitrags "Je t'adore", Niklas Bergwall und Niclas Kings aus Schweden.

Kate Ryan wird den Song "We all belong" bei der offiziellen Eröffnungsfeier auf dem Antwerpener Marktplatz am 12. Juli singen. In den folgenden Tagen werden die sportlichen Wettkämpfe im Badminton, Bowling, Tanzen, Hockey, Fußball, Golf, Schwimmen, Tennis, Thai Boxen, Volleyball, Wrestling und verschiedenen Laufwettbewerben ausgetragen. Die Veranstaltung ist eine Anlehnung an die Olympischen Sommerspiele sowie die, alle vier Jahre stattfindenden, größeren Gay Games.

Ziel der EuroGames ist nicht nur das Abhalten sportlicher Wettbewerbe, sondern auch, ein Zeichen für Toleranz, Akzeptanz und Integration zu setzen.


Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Eurovisionsteilnehmer den Soundtrack für Sportveranstaltungen singen. Helena Paparizou (Griechenland 2005) sang den offiziellen Song der Leichtathletik-EM 2006 im schwedischen Göteborg und erreichte mit "To all the heroes" einen #1-Hit in Schweden. Dima Bilan sang den Begleitsong für die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2014 der russischen Stadt Soči zusammen mit der Sängerin Valeriya.

Freitag, 1. Juni 2007

Weißrussland: Dmitry Koldun geehrt


Weißrussland - Der weißrussische Diktator Präsident Alexander Lukatschenko hat gestern Studenten und junge Menschen für ihre innovativen Ideen, ihre Verdienste und ihr Engagement in Minsk ausgezeichnet und erhalten durch eine spezielle Stiftung Unterstützung von der weißrussischen Regierung.

Ebenfalls ausgezeichnet und lobend anerkannt wurde Sänger Dmitry Koldun, der Vertreter Weißrusslands beim Eurovision Song Contest, der das Land bei seiner vierten Teilnahme erstmals ins Finale am Samstagabend brachte. Er wurde für sein gutes Abschneiden und das Erreichen des direkten Finalplatzes beim nächsten Song Contest ausgezeichnet. Jene Auszeichnung erhielt die Nachwuchssängerin Kseniya im vergangenen Jahr für ihren Sieg beim Junior Eurovision Song Contest in Hasselt/Belgien.


Als Quelle gilt hierfür "The National Legal Internet Portal Of The Republic Of Belarus", eine staatliche und aller Voraussicht nach zensierte Internetpräsenz der Republik Weißrussland.