Dienstag, 31. Januar 2017

Eurovision 2017: Von der Allocation Draw in Kiew




Jon Ola Sand bei der
Allocation Draw in Kiew
Ukraine - Beim ersten gesellschaftlichen Event zum Eurovision Song Contest 2017 haben sich die Delegationen in Kiew versammelt um der Auslosung der beiden Semifinals beizuwohnen, die unter notarieller Aufsicht stattfand. Das erste Halbfinale am 9. Mai wird mit 18 Kandidaten, das zweite Halbfinale am 11. Mai mit 19 Kandidaten stattfinden, jeweils drei Finalisten dürfen in einem Halbfinale werten, das zudem live übertragen werden muss.

Die Teilnehmer im ersten Semifinale am 9. Mai:

In der ersten Hälfte:
-  Montenegro (RTCG)
 Finnland (YLE)
 Georgien (GPB)
 Portugal (RTP)
 Belgien (VRT)
 Schweden (SVT)
 Albanien (RTSH)
 Aserbaidschan (iTV)
 Australien (SBS)
In der zweiten Hälfte:
 Zypern (CyBC)
 Slowenien (RTVSlo)
 Armenien (ArmTV)
-  Moldawien (TRM)
 Tschechien (ČT)
 Lettland (LTV)
 Island (RÚV)
 Griechenland (ERT)
-  Polen (TVP)
Stimmberechtigte Finalisten:
 Italien (RAI)
 Spanien (TVE)
 Großbritannien (BBC)

Die Teilnehmer im zweiten Semifinale am 11. Mai:

In der ersten Hälfte:
 Mazedonien (MKRTV)
 Malta (TVM)
-  Niederlande (TROS)
 Serbien (RTS)
 Dänemark (DR)
 Russland (C1)
 Rumänien (TVR)
 Ungarn (MTV)
-  Österreich (ORF)
 Irland (RTÉ)
In der zweiten Hälfte:
 Schweiz (SRF)*
 Estland (ERR)
 Israel (IPBC)
 Bulgarien (BNT)
 San Marino (SMRTV)
 Litauen (LRT)
 Kroatien (HRT)
 Norwegen (NRK)
 Weißrussland (BTRC)
Stimmberechtigte Finalisten:
 Deutschland (ARD/NDR)
 Frankreich (France 2)
 Ukraine (NTU)

*Die Schweiz wurde ohne Auslosung direkt dem zweiten Semifinale zugeteilt, da der Sender SRF im Vorfeld einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Zudem wollte die ARD gern im zweiten Semifinale abstimmen, auch hier entsprach die EBU den Antragstellern. Die endgültige Festlegung der Startreihenfolge findet nach der Absegnung aller Beiträge durch die EBU statt, um einen gleichmäßigen Spannungsbogen während der Shows zu erhalten.

Die Auslosung fand unter Aufsicht vom EBU-Supervisor Jon Ola Sand sowie Thomas Niedermeyer, dem Obersten des EBU-Votingsystems statt. Mit dabei waren auch Ruslana und Jamala, die zulosen durften, sowie Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko, der die Insignien des Wettbewerbs von einer Vertreterin der Stockholmer Stadtverwaltung entgegennahm. Moderiert wurde die Auslosung vom ukrainischen TV-Moderator Timur Miroshnychenko und Nika Konstantinova.


Was fällt auf: Rumänien und Moldawien haben in diesem Jahr Pech gehabt, Griechenland und Zypern hingegen Glück. Der Kaukasus trifft im ersten Semifinale geschlossen aufeinander, die Belgier und Niederländer können hingegen nicht auf gegenseitige Unterstützung hoffen. Dafür die Russen und Weißrussen im zweiten Semifinale, in dem auch Deutschland abstimmt, was durchaus ein Vorteil für Österreich sein könnte. 

Kommentare:

  1. Also Had aufs Herz: Man kann sich über die diesjährige Auslosung echt nicht beschweren! Es ist eine gute Mischung entstanden!

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  2. Oh man. Das erste Semifinale könnte brutal werden. Da sind für mich tendenziell starke Nationen bei. Mal sehen ob das sich dieses Jahr bestätigt.

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