Dienstag, 8. August 2017

Bosnien-Herzegowina: Ein erstes positives Signal



Bosnien-Herzegowina - Endlich mal wieder erfreuliche Nachrichten aus Bosnien-Herzegowina und zu dessen nationalem Rundfunk, dem Sender BHRT. Nachdem der bosnische Staatsrundfunk schon mehrfach von dem akuten Ruin und der Einstellung des Sendebetriebs betroffen war, gibt es nun offenbar Hoffnung für den angeschlagenen Kanal in Sarajevo.

Wie die EBU berichtet, haben Vertreter des Senders BHRT eine Vereinbarung mit dem Energieanbieter Elektroprivreda unterzeichnet, der ab August 2017 die Rundfunkgebühren über die Stromrechnungen eintreibt. Gleichzeitig wurde dieser Vertrag auch anderen Stromversorgern im Land unterbreitet, mit der Absicht, den bosnischen Sender langfristig zu sanieren.

"Wir freuen uns, dass BHRT es geschafft hat, eine sichere und stetige Finanzierungsquelle zu finden, die es dem Sender ermöglicht, seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht zu werden.", erklärte Radka Betcheva von der EBU. Gleichzeitig betonte man jedoch auch, dass man dringend staatliche Unterstützungen benötigt, um den Kernproblemen Herr zu werden.

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