Freitag, 24. November 2017

Eurovision 2018: Kommt in Zukunft ein Online-Voting?



Georgien - Die georgische Hauptstadt Tiflis ist derzeit Austragungsort des Junior Eurovision Song Contests, die Proben laufen und Supervisor Jon Ola Sand äußerte sich zu einem möglichen Online-Voting beim Eurovision Song Contest. Hierfür werde die Kids-Variante offenbar bereits als Testgelände genutzt um zu sehen, ob ein Online-Voting auch in der Erwachsenen-Show zum Einsatz kommen könnte.

Jon Ola Sand sagte: "Derzeit sind wir sehr zufrieden mit dem Votingsystem der Eurovision. Es ist 100% sicher und wir haben es immer wieder angepasst, aber die Dinge entwickeln sich weiter und auch die Technologie entwickelt sich stets weiter. Wer weiß, wie es in fünf Jahren aussehen wird." Es sei eine gute Möglichkeit ein Online-Voting in Tiflis durchzuführen und zu testen, ob diese zusätzliche Abstimmungsmethode zukünftig auch beim Eurovision Song Contest zum Einsatz kommen könnte. Die finale Entscheidung trifft bekanntermaßen die Reference Group.

Am Sonntag findet im Olympia-Palast von Tiflis die 15. Ausgabe des Junior Eurovision Song Contests mit 16 Nationen statt. Das Ergebnis setzt sich zu jeweils 50% per Jury- und Online-Voting zusammen. Unter dem Motto "Shine bright" stellen Kandidaten im Alter zwischen neun und 14 Jahren teil. Während sich Bulgarien und Israel zurückgezogen haben, kehrt Portugal zurück. Der Junior Eurovision Song Contest kann in Deutschland über den offiziellen EBU-Livestream verfolgt werden, der NDR stellt auf Eurovision.de keinen Livestream zur Verfügung.

1 Kommentar:

  1. Mir würde ein System mit 50% Televoting, 40% Juryvoting und 10% Onlinevoting für Fans aus nicht teilnehmenden Ländern gefallen. Inwiefern das umsetzbar ist weiß ich natürlich nicht, aber dem Gedanken das Televoting ganz durch ein Onlinevoting zu ersetzen stehe ich grundsätzlich erst einmal skeptisch gegenüber, da es online einfach mehr Manipulationsmöglichkeiten gäbe als via Anruf/SMS. Der ESC wäre für solche Betrügereien bestimmt anfälliger als der JESC, weshalb ich es dort nicht ganz so kritisch sehe. Aber im Großen und Ganzen hätte ich, falls man nicht für sein eigenes Land abstimmen kann und es wirklich sicher ist, nichts dagegen.

    AntwortenLöschen