Montag, 10. April 2017

Ukraine: Keine großen Hoffnungen für Stimmungswechsel



Ukraine - Gegenüber der ukrainischen Zeitung "Obozrevatel" sagte der stellvertretende Ministerpräsident Vyacheslav Kirylenko, dass er keine Hoffnung mehr sieht, dass das russische Fernsehen seinen Interpreten für den Eurovision Song Contest 2017 in Kiew wechselt. Julia Samoylova unterliegt nach wie vor der Einreisesperre in die Ukraine.

Weiterhin erklärte er, dass er nicht der Meinung ist, dass die Ukraine in eine Falle der russischen Verantwortlichen getappt ist. Sinngemäß gab er an, dass es bereits die grundsätzliche Annahme gab, dass Russland nicht teilnehmen würde und man erwartet hat, dass man nach einem Weg suchen würde, der Ukraine zu schaden. Er hält es aber auch für möglich, dass Russland beim Song Contest zumindest stimmberechtigt ist, wie es beispielsweise Serbien-Montenegro 2006 in Athen war, das auch nicht aktiv am Wettbewerb teilnahm.

Derzeit ist es etwas ruhiger um die russischen Ambitionen geworden, am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Weder der federführende Rundfunk Channel One noch die Europäische Rundfunkunion haben sich näher dazu geäußert, ob es eine russische Teilnahme im Mai geben wird oder nicht. Der Eurovision Song Contest findet am 9., 11. und 13. Mai im International Exhibition Centre in Kiew statt. Russland wurde an Position drei im zweiten Semifinale gesetzt.

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