Samstag, 1. April 2017

Eurovision 2017: Russland willkommen, Julia nicht



Ukraine - Kein Tag vergeht, an dem nicht über den Disput zwischen Russland und der Ukraine berichtet wird, so auch heute, am 1. April, Tag jeglicher schlechter Witze und Fake-News. Nachdem der offene Brief der EBU an den ukrainischen Ministerpräsidenten veröffentlicht wurde, äußert sich nun sein Vertreter, Vize Vyacheslav Kirylenko wieder zu Wort.

"Die russische Teilnehmerin Julia Samoylova hat leider die ukrainische Gesetzgebung verletzt, indem sie auf der annektierten Krim aufgetreten ist. (...) Wir verteidigen nicht nur unsere Gesetze, sondern halten uns auch an die Normen des Völkerrechts und verteidigen den Status dieses Völkerrechts in der Ukraine.", wird Kirylenko zitiert. Er machte erneut deutlich, dass Russland in Kiew willkommen ist, Julia Samoylova allerdings nicht.

"Ich denke, dass Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Polen oder jedes andere Mitglied der European Broadcasting Union die gleiche Entscheidung getroffen hätte." Sollte Russland einen anderen Interpreten schicken, der die Gesetze nicht bricht, würde die Delegation genauso behandelt wie die übrigen Teilnehmer auch. Kirylenko erklärte jedoch auch, dass man sich darauf vorbereite, einen Eurovision Song Contest mit 42 statt 43 Teilnehmern auszurichten.

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