Mittwoch, 5. April 2017

Russland: Eine weitere Folge im Soap-Drama



Russland - Selbst bei GZSZ sind die Stories realitätsnaher als das, was mittlerweile auch die international anerkannten Eurovisionswebsites als Nachrichten aufnehmen. Der Fall ist bekannt, die Ukraine lehnt ab, die Russen provozieren und die EBU sieht tatenlos zu. Bis heute, als offenbar ein paar russische Witzbolde sich für den ukrainischen Präsidenten Petro Poroshenko ausgegaben und EBU-Generaldirektorin Ingrid Deltenre kontaktierten.

Diese soll im Telefonat erklärt haben, dass die EBU einen Plan B in der Tasche hat, sollte Kiew im Streit um die Teilnahme von Julia Samoylova nicht einlenken. Demnach denke man darüber nach, den Song Contest nach Berlin zu verlegen, entsprechende Vorkehrungen seien bereits getroffen. Weiter hieß es, dass die ARD einen Rückzug vom Song Contest plane. Diese Meldungen können von keiner Seite bestätigt werden, die EBU erklärte, all dies entspricht nicht der Wahrheit, oberste Priorität habe es, dass der Song Contest in der Ukraine stattfindet.

Auch der NDR äußerte sich bisher nicht zu diesem vermeintlichen Telefonat und der Option, dass der 62. Eurovision Song Contest nach Berlin verlegt werden könnte. Somit dürfte es sich dabei um einen fingierten PR-Einsatz russischer Medien handeln, die sich über die ukrainische Organisation lustig machen. In seiner 62jährigen Geschichte hat der Eurovision Song Contest viel erlebt, das diesjährige Theater dürfte die Skandale und Anekdoten der Vergangenheit jedoch bei weitem toppen.

1 Kommentar:

  1. Ne, tut mir Leid. Das Popcorn ist leer. Die beiden Kleinkinder können langsam mal bitte aufhören :)

    Vor allem: Der ESC soll angeblich vielleicht nach Deutschland verlegt werden, aber Deutschland nimmt widerum selbst dann nicht teil?! Die sind ja witzig, wie soll das denn funktionieren? :D

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