Donnerstag, 6. April 2017

Eurovision 2017: Hohes Sicherheitsaufgebot in Kiew



Ukraine - Der Polizeichef in der Ukraine, Sergey Knyazev, gab gestern auf einer Pressekonferenz in Kiew bekannt, dass das Sicherheitsaufkommen an Polizeikräften und Sicherheitspersonal deutlich erhöht wird. Er gab zu Protokoll, dass die Polizei jegliche Form von Provokationen zu unterbinden, die dazu dienen, das Bild der Ukraine zu trüben.

Man werde dafür sorgen, dass die Ukraine international in kein schlechtes Licht gerückt wird. Eine größere Präsenz von Polizisten, Hundestaffeln und Einheiten der nationalen Armee werden sich in Kiew positionieren, auch mit häufigeren Pass- und Personenkontrollen sei während der zweiwöchigen Eurovisionsphase zu rechnen. Momentan installiert die Stadt Kiew rund 8.000 Videokameras im öffentlichen Bereich.

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden bereits nach dem Anschlag auf die St. Petersburger U-Bahn erhöht. Auch in den Metrostationen in Kiew ist seither ein größeres Aufgebot an Sicherheitskräften zu finden. Ungeachtet der Streitigkeiten um die russische Teilnahme gehen die Arbeiten in Kiew unentwegt weiter, liegen derzeit aber immer noch hinter dem zeitlichen Rahmenplan.

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