Donnerstag, 27. April 2017

Eurovision 2017: Sicherheitsdienst probt den Ernstfall



Ukraine - In Vorbereitung auf den 62. Eurovision Song Contest in Kiew wird der Ukrainische Sicherheitsdienst (STU) am 28. April spezielle Übungen und Manöver in der Hauptstadt Kiew durchführen. Die Sicherheitskräfte in der ukrainischen Hauptstadt sind zwar nicht alarmiert, möchten jedoch auf die stetige Terrorgefahr reagieren und sich auf etwaige Szenarien in der Stadt vorbereiten.

Demnach soll der Ernstfall mit einem Autobomben-Szenario und Geiselnahmen geprobt werden. Neben dem STU sollen auch lokale Polizeikräfte an der Übung teilnehmen. Die Stadt Kiew möchte die größtmögliche Sicherheit während des Eurovision Song Contests in Kiew gewährleisten. Insgesamt werden rund 16.000 Sicherheitskräfte während der Eurovisionswochen in der Stadt Obacht geben und sowohl an der Halle und Eurovisionslokalitäten als auch innerhalb der Stadt patrouillieren.

Am Sonntag finden im International Exhibition Centre auf der rechten Dnjepr-Seite in Kiew die ersten Einzelproben statt. Nach und nach werden alle 42 gemeldeten Delegationen in Kiew eintreffen und für die nächsten 14 Tage Quartier beziehen. Der Song Contest selbst findet am 9., 11. und 13. Mai statt. Anders als für den Osten der Ukraine liegt für Kiew kein gezielter Sicherheitshinweis vor.

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