Sonntag, 30. April 2017

Tag 1: Mach's noch einmal genau so, Robin...



Schweden - Auftakt in Kiew und den läuten in diesem Jahr die Schweden ein. Wer wissen möchte, wie der Auftritt von Robin Bengtsson beim Eurovision Song Contest aussehen wird, der sollte sich einfach noch einmal den Auftritt vom Melodifestivalen im März ansehen. Denn Robin Bengtsson und seine vier Backings absolvieren mehr oder weniger tatsächlich eine 1:1-Kopie des damaligen Arrangements. Bekanntermaßen sind die Auftritte beim schwedischen Vorentscheid schon immer so "perfekt", dass man im Nachhinein gar nichts mehr ändern muss.

Dieser Laissez-Faire-Haltung gerecht werdend, erklärte Robin im Backstage-Bereich auch gleichzeitig: "Ich habe den Auftritt seit dem Melodifestivalen nur einmal geübt. Ich hoffe, dass ich mich an alles erinnern kann." Offenbar blieb doch noch eine ganze Menge hängen, der Auftritt wirkt allerdings auf dem kleinen Videoschnipsel, den uns die Eurovision anbietet reichlich durchchoreographiert, fast schon ein bisschen statisch aus. Die gelähmte Mimik des Interpreten ergänzt meine erste Meinung zur schwedischen Probe.

Es gibt ein Wiedersehen mit den, auf der Bühne montierten, Laufbänder, auf denen Robin und seine vier Backings ihr Tanzeinlage absolvieren, alle dem Anlass entsprechend gekleidet. Warum Robin allerdings auf Socken verzichtet hat, muss in den kommenden Tagen noch geklärt werden. Was einen, unabhängig von dem, was vorne auf der Bühne passiert aber in den Wahnsinn treiben kann ist die Videoleinwand.

Im Hintergrund zucken in Violett- und Blautönen die Silhouetten von Straßen und Stadtkulissen auf, hinzu kommt ein arges Blitzlichtgewitter. Ich hoffe, dass die später probende Belgierin bei ihrem "City lights" eine wärmere LED-Einstellung gewählt hat. Für meinen Geschmack hat Robin die Messlatte späterer Interpreten noch nicht besonders hoch gehängt. Zumindest wissen wir nun, dass die Bühne funktionsbereit ist und sich Robin durch eine Art Matrix bewegt. Im Anschluss an die Proben absolvieren die Interpreten das obligatorische Meet & Greet im Pressezentrum neben der Halle A1, in der der Wettbewerb stattfindet.

Ein Auftritt wie man ihn vom Melodifestivalen kennt - vorsichtshalber auch ohne Socken
Der Eindruck täuscht, das Bildern entwickelt sich zu einem Rennen durch eine digitale Stadt

Robin Bengtsson - I can't go on

1 Kommentar:

  1. Solider Auftritt würde ich sagen, war klar das am Auftritt nichts geändert werden muss was auch, für mich ein gutes Opening wenn er die Halle betritt.

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