Freitag, 29. Juli 2016

News-Splitter (517)



Deutschland - Der digitale Sender aus dem ARD-Portfolio einsfestival, der in der Vergangenheit neben Phoenix auch für die Ausrichtung des Eurovision Song Contests in Deutschland verantwortlich war, erhält ein neues Konzept und gleichzeitig einen neuen Namen. Ab September nennt sich der Sender "one" mit dem Sendermotto "Eins für euch", angesprochen sollen vor allem junge Erwachsene. Der durchschnittliche Marktanteil des Senders liegt bei 0,3%. Programmlich soll das alte Format größtenteils fortgesetzt werden.

Georgiens alte Flagge bis zur
Revolution im Jahre 2004
Ukraine - Der ehemalige Präsident Georgiens, Mikail Saakashvili, der mittlerweile als Gouverneur der ukrainischen Oblast Odessa vorsteht, hat Europa für den Eurovision Song Contest 2017 in seine Region eingeladen. Er erklärte, mit seinem multinationalen Charakter sei Odessa die Stadt der Musik und die Stadt der Zukunft. Neben Odessa sind noch Kiew und Dnipro im Rennen. Saakashvili war nach der Revolution in Georgien von 2004 bis 2013 Präsident des Landes. Nach der Absetzung von Vorgänger Eduard Schewardnadse erlebte das Land unter seiner Führung einen Aufschwung.

Russland - Der russische Beitrag "You're the only one" von Sergey Lazarev hat nun auch endlich eine landessprachliche Version erhalten. "Pust' ves' mir podozdjot", zu Deutsch "Lass' die ganze Welt warten" wurde wenige Stunden vor Lazarevs Auftritt beim Stockholm Pride veröffentlicht. Sergey, der also Favorit zum Eurovision Song Contest fuhr, wurde im Finale von Stockholm nur Dritter. Der Auftritt beim Stockholm Pride war der erste Auftritt nach der Eurovision in Schweden. Er selbst könne sich sogar vorstellen, in den nächsten Jahren wieder für Russland am Song Contest teilzunehmen.

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