Donnerstag, 14. Januar 2016

News-Splitter (472)



Belgien - Die internationalen Juries für den belgischen Eurosong, der am Sonntag im großen Finale endet, stehen fest. Demnach werden Mitglieder aus Schweden, Ungarn, Irland, den Niederlanden, Aserbaidschan, Großbritannien, Lettland, Montenegro, Frankreich und Griechenland anteilig über die Entwicklung in Belgien abstimmen. Onlineumfragen zufolge liegt die Nachwuchssängerin Laura Tesoro vorn, gefolgt von Tom Frantzis. Alle Infos zum Finale am Sonntag liefern wir natürlich zeitnah nach.

Ein Teil der Produktpalette
Schweden - Die EBU hat das Unternehmen Schwarzkopf erneut als offiziellen "Beauty Partner" für den Eurovision Song Contest in Stockholm gewinnen können. Die Firma, die sich nach Angaben der nordischen Marketing Managerin Catarina Tosic seit über 100 Jahren durch Erfahrung mit Haarpflege, Styling und neuen Kreationen verdient gemacht hat, übernahm diese Funktion als Sponsor des Eurovision Song Contests bereits zwischen 2009 und 2014. EBU-Supervisor Jon Ola Sand zeigte sich erfreut, mit Schwarzkopf wieder ein global agierendes Unternehmen als Sponsoren im Boot zu haben. Der Eurovision Song Contest wird dank Svante Stockselius, dem Vorgänger von Jon Ola Sand teilweise durch Sponsoren refinanziert.

Russland - Saliyk Ommun, die die russische Republik Tuwa beim ersten Türkvizyon Song Contest vertreten hat, wird erneut für Tuwa ins Rennen gehen. Diesmal jedoch nicht bei der Türkvizyon, die aufgrund der russischen Sanktionen gegen die Türkei zunächst ohne russische Beteiligung auskommen muss, sondern beim Wettbewerb "Novaya Zvezda", einem russischen Wettbewerb, bei den alle 85 Regionen, Oblaste, Republiken und Kreise der Russischen Föderation einen Kandidaten entsenden können. Der Wettbewerb findet im Mai zum zweiten Mal statt, auch für die Republik Altai geht mit Emil Tokochekov ein alter Bekannter von der Türkvizyon ins Rennen.

Thomas Schreiber bei 90,3
Deutschland - ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber gab in einem NDR-Interview mit Radiomoderatorin Anke Harnack an, dass ein Gremium von Musikexperten, ARD-Mitgliedern und Plattenfirmen aus 150 Bewerbungen für den Vorentscheid die bekannten Zehn ausgewählt hat. "Wir haben uns schlicht und einfach alles angehört und in mehreren Runden entschieden. Die Bandnamen werden auf eine Tafel geschrieben und dann wird abgestimmt, in mehreren Wahlgängen nähert man sich dem Ergebnis.", erklärt Schreiber den simplen Auswahlmechanismus des deutschen Vorentscheids. Deutschland entscheidet am 25. Februar per SMS- und Televoting sowie per Eurovision-App.

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