Sonntag, 5. April 2015

Road to Vienna (06/40): Mazedonien


Mazedonien - Македонија - FYR Macedonia - Macédoine
Hauptstadt: Skopje (796km Luftlinie bis Wien)
Einwohner: 2,0 Millionen
Amtssprache: Mazedonisch
Kfz-Kennzeichen: MK
60 Jahre Eurovision Song Contest:
Erster Beitrag: 1998 mit Vlado Janevski und "Ne zori, zoro"
Siege: keine
Teilnahmen insgesamt: 15
Aus im Semifinale: 6x 
Letzter Beitrag: 2014 mit Tijana Dapčević und "To the sky"
Die bisherige Geschichte in einem Satz: In den Anfangsjahren lief es für Mazedonien eher schlecht als recht, aufgrund schlechter Platzierungen konnte man nur im Zwei-Jahres-Rhythmus teilnehmen, dies änderte sich ab 2004 als Topstar Toše Proeski teilnahm, bis 2007 kam man stets ins Finale, seither schaffte es jedoch nur noch Kaliopi ins Finale, wo sie den 13. Rang belegte.

Der Beitrag im Jahr 2015:
Interpret: Daniel Kajmakoski
Song: Autumn leaves (zum Mitsingen)
Daniel Kajmakoski (Даниел Кајмакоски) wurde 1983 im mazedonischen Struga geboren und lebt praktischerweise in Wien, seitdem er sechs Jahre alt ist. 2003 nahm er in Österreich an der Talentshow Starmania im ORF teil, ist also den Österreichern durchaus bekannt, er belegte jedoch nur den achten Platz. Später gewann er die erste Staffel X-Factor Adria, den Ableger der Balkanstaaten. Später qualifizierte er sich beim Skopje Fest mit dem Titel "Lisja esenski" ("Herbstlaub") für Wien. Der Titel wurde mittlerweile modifiziert und ins Englische übersetzt. 
Text & Musik: Joacim Persson, Aleksandar Mitevski, Daniel Kajmanoski
Verantwortlich für all das: MKRTV

Meine subjektive Meinung:
Ich hatte mich bereits sehr an die mazedonische Version gewöhnt und fand es wirklich toll. Nun hat Mazedonien sich leider dafür entschieden, das Lied durch den musikalischen Fleischwolf zu drehen und es ziemlich entstellt. Das Lied bleibt zwar gut, aber es hat bedeutend an Charme eingebüßt. Der Text ist nun auch keine Offenbarung, das Finale könnte wieder einmal knapp werden. Meinen Segen hätte Daniel allerdings.
Mein Favorit aus 60 Jahren Eurovision Song Contest: 
Warum sollte gerade Mazedonien gewinnen?
Weil ich gespannt bin, wie die Griechen auf den Sieg reagieren, weil das Land unter den jugoslawischen Nachfolgestaaten am wenigsten Aufmerksamkeit hatte, ich gespannt bin wie viele Punktesprecher sich bei dem Ausdruck "Former Yugoslav Republic of Macedonia" verhaspeln.
Video:

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