Donnerstag, 10. Juli 2014

Eurovision 2015: Deadline auf Oktober vorverlegt!


Europa - Ob sich die EBU und der Eurovision Song Contest damit einen Gefallen getan haben? Wie die griechischen Kollegen melden, hat die Europäische Rundfunkunion einen Brief an alle Rundfunkanstalten der Union gesendet, in der man eine entscheidende Regeländerung für den 60. Eurovision Song Contest ankündigt.

Interessierte Teilnehmerländer am 60. Eurovision Song Contest in Österreich haben sich bis Mitte Oktober bei der EBU verbindlich anzumelden. In der Vergangenheit war dies bis Ende Dezember möglich, teilweise erhielten Länder (wie in diesem Jahr z.B. Slowenien) eine verlängerte Bedenkzeit bis in den Januar hinein.

EBU und ORF begründen diesen Schritt damit, dass man mit einem frühen Anmeldeschluss das Maximum aus der Show herausholen kann. Offenbar müssen alle Nationen bis zum 10. Oktober zu- oder abgesagt haben. Bislang haben 18 Nationen sicher zugesagt, Zypern steht ebenfalls vor einem Comeback, Andorra, Monaco und die Slowakei haben bereits abgesagt.

Die Entscheidung mag einerseits für den Österreichischen Rundfunk gut sein, um die Show entsprechend vorzubereiten, nimmt auf der anderen Seite vor allem finanzschwachen Fernsehanstalten die Chance, die Teilnahme abzuwägen und nach einer Bedenkzeit doch noch zuzusagen. Ob sich einige Länder wie Bulgarien, Montenegro oder Mazedonien bis dahin entschieden haben, bleibt abzuwarten.

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