Mittwoch, 13. Januar 2016

News-Splitter (470)



Polen - Die Europäische Rundfunkunion hat in einem kurzen Statement zur aktuellen Entwicklung in Polen erläutert, dass man die Schritte der polnischen Regierung zwar nicht toleriert, es aber keinerlei Einfluss auf die Teilnahme am Eurovision Song Contest haben wird. Generaldirektorin Ingrid Deltenre erklärte: "Leider kamen diese Schritte nicht unerwartet.", vor einigen Jahren musste die EBU die Einflussnahme der Regierung bereits in Ungarn hinnehmen, dort nimmt Präsident Viktor Orbán seit Jahren Einfluss auf die Medienlandschaft und verwarf erst 2014 einen Entwurf für eine geplante Internetsteuer.

Deutschland - "Ich bin überglücklich, nach zehn Jahren wieder in Deutschland dabei zu sein und traue Laura alles zu.", freut sich Ralph Siegel über sein Engagement beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Auf seine junge Sängerin lässt Siegel nichts kommen, sie habe sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Kritisch ist unterdessen die VÖ-Frist des Titels "Lift me up" von der Gruppe Woods of Birnam. Dieser wurde angeblich bereits im Mai vorgestellt, hier stellt sich nun die Frage ob dies kommerziell geschah oder nicht.

Malta - Ira Losco wird am kommenden Freitag, den 22. Januar das Semifinale des Malta Song For Europe mit ihrem Lied "Chameleon" eröffnen. Ira, die 2002 die Silbermedaille mit "7th wonder" auf die Insel zurückbrachte, ist die einzige Kandidatin des diesjährigen Teilnehmerfeldes, die mit zwei Songs vertreten ist. Den Abschluss des maltesischen Halbfinals bildet Deborah C mit ihrem Song "All around the world". Moderiert wird die Show von Ben Camille, von den 20 Kandidaten erreichen 14 das Finale, welches am 23. Januar stattfindet.

Slowenien - Klemen Slakonja wird wieder in den Kreis des Eurovision Song Contests zurückkehren. Das slowenische Fernsehen RTVSlo bestätigte, dass Slakonja als Moderator des Vorentscheids am 27. Februar wieder zur Verfügung steht. "Vier Jahre ist es jetzt her, dass ich zuletzt mit der Eurovision in Kontakt stand. Jetzt freue ich mich, wieder Teil dieses Zirkus' zu sein und suche die slowenische Moiro Orfei." Bei der EMA darf Klemen zehn Kandidaten, darunter Regina und Nuša Derenda ankündigen. Der slowenische Vorentscheid ist Teil von Dnevi Slovenske Zabavne Glasbe, einem sendereigenen Musikprojekt, zu dem in diesem Jahr diverse Veranstaltungen zählen.

Rumänien - In diesem Jahr meint es Mihai Trăistariu mit seinem Comeback beim Eurovision Song Contest scheinbar ernst. Wie der Sänger berichtet, habe er bereits rund 25.000 Euro aus eigener Tasche für die Vorbereitung auf den Wettbewerb ausgegeben. Derzeit bereitet er sich auf die Präsentation des Titels "Paradisio" vor, den er eigens für den Wettbewerb komponiert hat und sei nach eigenen Angaben bereit um den ersten Sieg nach Rumänien zu bringen. Dies ist aber zunächst einmal von seiner Nominierung oder Zulassung zum nationalen Vorentscheid durch den Sender TVR abhängig.

Kommentare:

  1. @Rumänien
    Wenn er da nicht den Mund zu voll nimmt... Man sollte Selbstbewusst an die Sache ran gehen, doch er übertreibt es mit seinem Sieges-Ehrgeiz, sodass das am Ende nach hinten losgehen kann. Sympathie-Punkte sammelt er damit nicht - wobei das ja mit dem Sieg bei Dima Bilan auch geklappt hat ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Sehe ich das richtig, das insgesamt 6 Länder (Litauen, Slowenien, Ungarn, Moldawien, Finnland und Norwegen) alle ihren VE bzw das Finale davon, am 27. Februar machen wollen ? :O
    Da bin ich ja froh das Deutschland es wieder auf einem Donnerstag machen will sonst wären es wohl 7 Länder an einem Abend gewesen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das finde ich auch ganz schlimm. Wollte nämlich Litauen, Slowenien, Moldawien & Finnland gucken und muss mich jetzt für einen entscheiden :(

      Löschen