Sonntag, 19. November 2017

News-Splitter (597)



Israel - Während das Fernsehprogramm hierzulande eher mau ist, was den heutigen Abend betrifft, so bietet der israelische Kanal Keshet 12 ein Alternativprogramm und zeigt die nächste Ausgabe seiner diesjährigen Castingshow "Hakochav haba". Bislang haben sich 20 Kandidaten für die zweite Runde qualifiziert, heute Abend kommen weitere Interpreten hinzu. Es gilt hierbei die Juroren und die Zuschauer zu überzeugen. Die Show beginnt um 20 Uhr (MEZ, 21 Uhr Ortszeit) und kann hier im Livestream verfolgt werden.

Schweden - Das schwedische Aftonbladet mutmaßt über weitere Teilnehmer am Melodifestivalen 2018 und nennt dabei u.a. die norwegische Electro Pop-Sängerin Heidi Musum, die unter ihrem Alias Kamferdrops in diesem Jahr schon einen Nummer Eins-Hit in Norwegen gelandet hat. Mit "Jag trodde änglarna fanns", einem Song, der im Original bereits 1999 von Kikki Danielsson und der Dansband Ole Ivars gesungen wurde, landete sie im Mai in Norwegen u.a. vor "Grab the moment". Des weiteren nennt das schwedische Boulevardblatt den Folksänger Kalle Moraeus, die Idols-Teilnehmerin Renaida Braun und Comedian Jonas Gardell als mögliche Kandidaten.

Kasachstan - Kasachstan versucht einen ersten Schritt in die Tür des Eurovision Song Contests zu setzen und schickt eine eigene Delegation zum Junior Eurovision Song Contest ins georgische Tiflis. Der Wettbewerb wird, nach einem Übereinkommen mit der Europäischen Rundfunkunion live um 22 Uhr Ortszeit auf Channel 31 ausgestrahlt. Man hoffe zudem, in der Zukunft selbst an den Wettbewerben der Eurovision teilzunehmen. Die Nachrichtenagentur Khabar ist assoziiertes Mitglied der EBU und, solange sie kein Vollmitglied ist, auf die Einladung der veranstaltenden Sender angewiesen. Der Eurovision Song Contest selbst wird seit Jahren in Kasachstan ausgestrahlt.

Dänemark/Australien - Während sich Anja Nissen, die dänische Song Contest-Kandidatin der letzten Eurovision über 61,6% Zustimmung bei der Frage nach der Öffnung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Australien freut, erklärte sie in dieser Woche, dass ihr musikalisches Repertoire unter anderem Namen auf einem Fake-Account hochgeladen wurde und auf eben dieser Seite sogar von einer Tour für das kommende Jahr angekündigt wird. Bislang wurde niemand für den Betrug haftbar gemacht. Anja Nissen, die User bittet das Fake-Profil zu melden, wurde mit "Where I am" 20. im Finale des Eurovision Song Contests in Kiew.

PS: ...und zum Abschluss gibt es noch Zuwachs auf dem Flaggenzähler meiner Website. Vor ein paar Stunden hat sich der erste Besucher mit einer IP-Adresse von den Pitcairninseln (#226) hierher verirrt. Pitcairn, ein britisches Überseegebiet rund 5.000km von Neuseeland und noch weiter vom südamerikanischen Festland entfernt hat gerade einmal 40 Einwohner, von denen die meisten Nachkommen der Meuterer von der "Bounty" sind. 

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