Samstag, 4. November 2017

Mazedonien: Offizielles Statement aus Skopje



Mazedonien - Bislang hat es das mazedonische Fernsehen MRT vermieden, sich zur desolaten Situation des Senders und dem vorübergehenden Ausschluss von den EBU-Services zu äußern. Heute Abend, so berichtet Eurovoix.com, hat sich der Sender in Skopje zu einem öffentlichen Statement bekannt, in dem von einer weniger dramatischen Lage die Rede ist.

Darin heißt es: "Die aktuell fälligen Verpflichtungen belaufen sich auf etwa 1,027 Millionen Euro, von denen 434.000 Euro ausschließlich für erworbene Sportrechte fällig sind, etwa die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018, UEFA-Europameisterschaft und andere Veranstaltungen." Zwischen dem Sender MRT und der EBU gab es zudem ein offizielles Zusammentreffen, in dem offenbar entschieden wurde, alle Sanktionen gegen den Sender aufzuhebn. 

Gleichzeitig nannte der Sender die geänderten Spielregeln für den Gebühreneinzug in Mazedonien als einen wesentlichen Faktor für die aktuellen Umstände. MRT hat nach der Neuregulierung der Gebühren ein erheblich niedrigeres Budget zur Verfügung als vor dem Rundfunkgebühreneinzug. Sollte es hierfür eine Lösung geben, sei der Sender durchaus in der Lage seine Verbindlichkeiten fristgerecht zu bezahlen. Inwieweit die Besprechung mit der EBU nun die Teilnahme Mazedoniens in Lissbon sichert, bleibt zunächst abzuwarten.

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