Mittwoch, 8. November 2017

Finnland: Öffentliche Ausschreibung lag hinter Erwartungen



Finnland - Nachdem das finnische Fernsehen YLE erstmals in seiner Geschichte auf einen nationalen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest verzichtet und dafür die Zweitplatzierte von X Factor UK, Saara Aalto, intern für Lissabon nominiert hat, äußerte sich der Sender heute zu den über 300 Bewerbungen für Uuden Musiikin Kilpailu 2018 und legt die öffentliche Ausschreibung ad acta.

Via Twitter erklärte YLE: "Wir haben über 300 Songs erhalten, die Bewerber können ihre Arbeit jederzeit veröffentlichen und einige von ihnen haben dies höchstwahrscheinlich auch schon getan." Offenbar haben alle Kandidaten, die sich für Uuden Musiikin Kilpailu beworben haben, nicht den Standards des Senders entsprochen. Dieser führt fort: "Es gab keine passenden Kandidaten bei unserer Suche.

Finnland strauchelt seit einigen Jahren im Semifinale des Eurovision Song Contests. Zuletzt schaffte es die Gruppe Softengine 2014 in Kopenhagen ins Finale, seither scheiteten alle, durch Uuden Musiikin Kilpailu gewählten Kandidaten an dieser Hürde. YLE plant für die Zukunft eine Weiterentwicklung des öffentlichen Vorentscheids, ein Erfolgsmodell ist das Konzept der letzten Jahre jedenfalls in der Tat nicht. Saara Aalto wird bei ihrem Mini-Vorentscheid drei Songs vorstellen, aus denen die Zuschauer den passendsten für Lissabon auswählen können.

1 Kommentar:

  1. Das ist doch mal Wertschätzung gegenüber den 300 Bewerbern! :D
    Aber jetzt mal ehrlich: Ne größere Beleidigung hätten die sich nicht einfallen können, was? -.-
    Finnland ist all die Jahre selber Schuld!

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