Montag, 5. Oktober 2015

Bosnien-Herzegowina: Verhandlungen trotz knapper Kassen



Bosnien-Herzegowina - Wieder einmal ist es die bosnische Website faktor.ba, die mit Eurovisionsschlagzeilen aus dem vorläufig angemeldeten Staat auf dem westlichen Balkan auf sich aufmerksam macht. Offenbar, so weiß die Gazette aus Insiderquellen, sei BHRT mit der Formation Hari Mata Hari im Gespräch, das Land in Stockholm zu vertreten, ähnliche Pläne gab es bereits 2015.

Die Gruppe um Sänger Hajrudin Varešanović soll zu interessierten Kandidaten gehören, zu denen offenbar eine Verhandlungsbasis für den nächsten Eurovision Song Contest besteht. "Wir alle wissen, in welcher schlechten finanziellen Situation BHRT steckt und dass es bisher noch keine endgültige Teilnahmebestätigung gibt (...) aber es stimmt, dass die Verhandlungen mit Hari Mata Hari laufen und sie aber nicht die einzige Option sind.", wird eine nicht näher genannte Quelle zitiert.

Bosnien-Herzegowina kann bis zum 10. Oktober ohne Kosten zu fürchten von der vorläufigen Teilnehmerliste der Europäischen Rundfunkunion zurückziehen. So tat es der Sender bereits 2013, 2014 und 2015. Dem Sender in Sarajevo fehlt schlichtweg das Geld, um sich einen so teuren Spaß wie die Eurovision zu leisten. An diesem Problem scheitern seit Jahren auch Nationen wie Monaco, Andorra oder auch Bulgarien.

Kommentare:

  1. Ich hab so die Befürchtung das alles wieder im Sande verläuft und sie sich wieder am Ende von der Teilnehmerliste streichen lassen.Wäre schön wenn die EBU etwas entgegen kommen würde...oder es findet sich ein Sponsor...auf jeden Fall bin ich skeptisch wie die letzten Jahre auch...

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