Mittwoch, 21. Oktober 2015

News-Splitter (445)



Schweiz - Das Schweizer Fernsehen SRF hat ein wohl gehütetes Geheimnis gelüftet und seine Auslagen für den Eurovision Song Contest offengelegt. Der SRF, eine der drei teilnehmenden Rundfunkanstalten in der Schweiz, bezahlt jährlich rund 69.000 Franken, was nach heutigem Kurs rund 63.500 Euro entspricht. Damit ist die Eurovision für den Sender immer noch günstiger als eine Folge von "The Voice" mit etwa 819.000 Franken. RSI und RTS werden ihre Auslagen im kommenden Jahr veröffentlichen.

Frankreich - Frankreichs Topstar Shy'm hat heute erklärt, dass sie für den Eurovision Song Contest in nächster Zukunft nicht zur Verfügung steht. Shy'm, die mittlerweile fünf Alben, davon drei platinpremierte, herausgebracht hat und zweimal den Preis als Sängerin des Jahres in Frankreich erhielt, sagte gegenüber Le Grand 8, dass der Wettbewerb für sie ein großes Risiko berge und sie dieses nicht auf sich nehmen mag. Der Sender France 2 sucht noch bis einschließlich 31. Oktober durch eine öffentliche Ausschreibung nach Beiträgen für Stockholm.

Bulgarien - Poli Genova, die Bulgarien beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf vertreten hat, mit dem Titel "Na inat" jedoch im Semifinale ausschied, wird den Junior Eurovision Song Contest moderieren. Dieser findet am 21. November in Sofia statt. BNT produziert hiermit die erste Großveranstaltung der Eurovision. Gemeldet sind 17 Nationen, darunter erstmals Irland und aufgrund des Eurovisionsjubiläums auch Australien. Schweden, Zypern und Kroatien zogen hingegen zurück.

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