Mittwoch, 2. November 2016

Moldawien: Verzichtet TRM auf Vorentscheid?



Moldawien - Langfristig scheinen sich beim moldawischen Fernsehen TRM Probleme breit zu machen. Wie TRM1-Direktor Leonid Melnic erklärte, steckt der Sender der kleinen Republik in einer argen finanziellen Krise. Möglicherweise, so die Gerüchte der letzten Tage, könnte dem Sparkurs auch der nationale Vorentscheid "O Melodie Pentru Europa" zum Opfer fallen.

"Teleradio Moldova steckt in einer tiefen finanziellen Krise, sodass wir unter Umständen keinen nationalen Vorentscheid veranstalten. Die endgültige Entscheidung habe ich noch nicht getroffen (...) Momentan finden Wahlen in Moldawien statt, wenn diese vorbei sind, wenden wir uns wieder dem Projekt Eurovision 2017 zu.", so Melnic. Zuletzt wählte Moldawien 2007 mit Natalia Barbu intern einen Beitrag für die Eurovision aus.

In den letzten Jahren war Moldawien außerdem relativ unerfolgreich, verpasste mehrmals hintereinander die Qualifikation für das Finale der Eurovision. Hilfe bietet inzwischen der rumänische Sänger Mihai Trăistariu an, der nach dem gescheiterten Anlauf in Rumänien in diesem Jahr bereits offenkundig erklärte, er wolle im kommenden Jahr für das Nachbarland an den Start gehen.

Kommentare:

  1. Mich wundert es, dass andere Länder kein Geld für ne ESC-Teilnahme haben, aber Moldawien Jahr für Jahr (auch wenn mit niedrigem Budget) teilnehmen kann :D Hut ab dafür!

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    1. Ich glaube das liegt daran, dass die moldawischen Teilnehmer immer einen Teil der Teilnahmegebühren zahlen mussten, je nachdem, wie weit sie gekommen sind. Soweit ich mich erinnere musste z.B. Lidia Isac alles zahlen, weil sie im Semi rausgeflogen ist, während etwa Natalia Barbu mit ihrem zehnten Platz for free zum ESC konnte. Und die Unmenge an Werbe-Elementen während des Vorentscheids lässt vermuten, dass der allein durch Sponsoren finanziert wurde.

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  2. Ich habe den moldawischen Vorentscheid noch nie geguckt, aber da ich Trash liebe, würde ich ihn gerne live sehen. Es wäre schade, wenn es ihn nicht mehr gäbe

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