Dienstag, 20. September 2011

News-Splitter (306)

 
Irland - Dana Rosemary Scallon, die erste irische Siegerin beim Eurovision Song Contest im Jahr 1970 bewirbt sich erneut um das Präsidentschaftsamt. Nachdem sie bei den Wahlen 1997 Drittstärkste wurde, wird Dana sich erneut bewerben. Dana, die mit "All kinds of everything" den Song Contest für Irland gewinnen konnte, ist aktiv in der Politik tätig und war zwischenzeitlich Mitglied des Europäischen Parlaments.

Deutschland - Wie der NDR und Brainpool melden, waren rund 700 Teilnehmer beim ersten Castingwochenende in Köln dabei um für "Unser Star für Baku" vorzusingen. Wie es weiter heißt, erfahren die Kandidaten selbst im Dezember, ob sie es in die Liveshows geschafft haben, oder nicht. Bis dahin sind noch mehrere Termine angesetzt, am kommenden Wochenende, sowie ein offenes Casting am 29. September und am Wochenende darauf. Der letzte offizielle Castingtermin ist der 3. Oktober.

Vatikanstadt - Die katholische Kirche rechnet für den Papstbesuch in Deutschland mit Kosten von rund 25 Millionen Euro. Die Kosten verteilen sich auf das Erzbistum Berlin sowie die Bistümer Erfurt und Freiburg, die von Papst Benedikt XVI. zwischen dem 23. und 25. September besucht werden. Die katholische Kirche zieht einen interessanten Vergleich, behauptet die Kosten seien "absolut vertretbar", der Eurovision Song Contest sei schließlich teurer.

Großbritannien - Am 16. November werden im nordirischen Belfast die alljährlichen MTV Europe Music Awards vergeben. Neben Topstars wie Rihanna und Lady Gaga sind in vielen regionalen Kategorien auch Song Contest- und Vorentscheidungsteilnehmer nominiert. So steht die Gruppe Melisses, die 2010 am griechischen Vorentscheid teilgenommen hat auf der Liste der Nominierten als bester griechischer Act. Lena Meyer-Landrut ist als bester deutscher Künstler nominiert, Sarit Hadad (2002) in Israel, Hadise und Mor ve Ötesi in der Türkei und die Sängerin Jamala in der Ukraine.

Montag, 19. September 2011

Jedward eröffnen Victory-Tour in Hamburg


Irland - Die Drittplatzierten vom Celebrity-Big Brother in Großbritannien, Jedward, haben gestern in der Großen Freiheit in Hamburg ihre Konzerttournee eröffnet. Mit dabei waren rund 900 Fans, die mit Jubelstürmen die beiden Iren feierten, die eine Kissenschlacht auf der Bühne feierten oder Lebkuchenherzen in die Menge schmissen.

Ich selbst war ebenfalls mit einer Freundin in Hamburg dabei und kann mich dem positiven Medienecho nur anschließen. Die beiden hüpften auf der Bühne herum, in einer Art und Weise, die jeden anderen nach dem dritten Lied zum Aufgeben gezwungen hätte. Neben den aktuellen Songs aus dem Album "Victory", das seit Freitag im Handel erhältlich ist, spielten sie u.a. auch "Ghostbuster", "Firework" von Katy Perry und "Rock DJ" von Robbie Williams.

Untenstehend die verbliebenen Konzerttermine in Deutschland:
20.09.2011 Jedward Frankfurt am Main - Batschkapp
21.09.2011 Jedward München - Tonhalle
23.09.2011 Jedward Berlin - Postbahnhof
24.09.2011 Jedward Köln - Gloria-Theater
25.09.2011 Jedward Bochum - Zeche

Im Januar kommen Jedward erneut nach Deutschland, dann mit den gleichen Locations wie in der aktuellen Tour. Weitere Informationen gibt es hier.

Freitag, 16. September 2011

Serbien: RTS bestätigt Teilnahme in Baku


Serbien - Ana-Marija Simonović vom serbischen Fernsehen RTS hat uns gegenüber offiziell die Teilnahme des serbischen Fernsehens am Eurovision Song Contest in Baku bestätigt. Serbien sei natürlich, wie in den Jahren zuvor, Teil des Wettbewerbs.

Nähere Informationen zum Auswahlverfahren des serbischen Teilnehmers bzw. Termine wurden nicht genannt, der Sender ist aber anscheinend schon mit den internen Vorbereitungen für Baku 2012 beschäftigt.

In diesem Jahr wurde Serbien durch Nina vertreten, die als Siegerin aus dem familieninternen Vorentscheid der Kovačs hervorging und erreichte mit dem Titel "Čaroban" den 14. Platz im Finale. Nina selbst konnte durch ihre Song Contest-Teilnahme einen Plattenvertrag mit dem größten Musiklabel Serbiens abschließen.

Mittwoch, 14. September 2011

Slowenien: 32 Kandidaten für Mission Baku gefunden


Slowenien - 32 glückliche Teilnehmer der Castingshow "Misija Evrovizija" wurden Anfang der Woche per Email darüber informiert, dass sie die nächste Runde im slowenischen Vorentscheidungsprozess erreicht haben. Diese Kandidaten werden nun in den Liveshows des Senders RTVSlo auftreten.

Bisher sind aus Ljubljana noch keine Namen nach außen gedrungen, die Nachwuchskünstler sollen am 2. Oktober offiziell bekannt gegeben werden. Auch die Anzahl der Liveshows bis hin zum Datum des Finales sind noch nicht bekannt.

"Misija Evrovizija" ist die neue Auswahlmethode des slowenischen Fernsehens für den Eurovision Song Contest, der Parallelen zum deutschen Format "Unser Star für..." aufweist. Slowenien selbst qualifizierte sich in diesem Jahr mit Maja Keuc und dem Titel "No one" für das Finale von Düsseldorf und erreichte dort den 13. Platz.

Dienstag, 13. September 2011

Thomas Schreiber: Erwartungen müssen erfüllt sein!


Deutschland - Thomas Schreiber von der ARD, der in diesem Jahr die Leitung des Eurovision Song Contest in Düsseldorf übernommen hat, sprach auf der Seite Eurovision.de erstmals detailliert über die Pläne, die das aserbaidschanische Fernsehen der EBU beim Treffen der Reference Group vorgelegt hat und über mögliche Kritikpunkte.

So sagte Schreiber auf die Engpässe bei den Hotels: "Die aserbaidschanischen Kollegen haben uns ihre Pläne vorgestellt, es gibt eine ganze Menge neuer Hotels, es sind weitere im Bau, darum muss man sich - so mein derzeitiger Eindruck - keine Sorgen machen." Auch bezüglich des Austragungsortes wurden den europäischen Kollegen drei Optionen vorgestellt, deren Realisierung im Zeitplan durchaus möglich ist.

In Bezug auf die politischen Verhältnisse in Aserbaidschan und die Vereinbarkeit mit dem Song Contest sagte Schreiber: "Man muss gucken, dass man nicht, von welcher Seite auch immer, instrumentalisiert wird. Klar ist auch, dass es seitens der EBU verschiedene Erwartungen gibt, die erfüllt sein müssen." Die Kollegen in Aserbaidschan seien sich ihrer Verantwortung durchaus bewusst.

Nach der erfolgreichen Ausrichtung des Wettbewerbs in Düsseldorf sicherte Schreiber dem Sender iTV in Aserbaidschan Unterstützung zu: "Wir haben den aserischen Kollegen uneingeschränkte Gesprächsbereitschaft angeboten, es hat auch eine Reihe von Gesprächen und Fragen gegeben."