Montag, 8. Juli 2013

Eurovision 2014: DR verlegt Song Contest vor


Dänemark - Der provisorische Termin für den Eurovision Song Contest 2014 wurde vorverlegt. Nachdem man ursprünglich die Zeitspanne zwischen dem 13. und 17. Mai für die Eurovision veranschlagt hatte, erklärte der dänische Sender DR inzwischen, dass der 6., 8. und 10. Mai idealer sind.

"Wir haben versucht ein Datum zu finden, dass für die Städte, die sich noch um die Ausrichtung bewerben und unseren europäischen Kollegen passt.", so Pernille Gaardbo, Executive Producer des Song Contests 2014. Auch die EBU zeigte sich zufrieden, dieser Termin würde maximale Flexibilität gewährleisten.


Das Finale der Champions League im Lissaboner Estádio da Luz findet am 24. Mai, die Primera División in Spanien und die Serie A in Italien enden am 18. Mai, die französische Ligue 1 am Tag zuvor. Nur die deutsche Bundesliga endet planmäßig am 10. Mai, dem Finaltag des Song Contests. Das Endspiel im DFB-Pokal findet hingegen am Wochenende danach im Berliner Olympiastadion statt.

Freitag, 5. Juli 2013

Österreich: Interne Auswahl wahrscheinlich


Österreich - Nach ersten Berichten österreichischer Medien wird der ORF dem Eurovision Song Contest auch nach zweifachem Ausscheiden im Semifinale treu bleiben. Zwar habe man mit weiteren Budgetkürzungen von staatlicher Seite zu rechnen, die Eurovision sei aber weiterhin Thema in Wien.

Derzeit gibt es zwar noch keine endgültige Bestätigung, da die EBU noch nicht offiziell zur Eurovision 2014 eingeladen habe, man würde jedoch höchstwahrscheinlich eine interne Auswahl des Kandidaten vorziehen. Ein Großteil der österreichischen Beiträge wurde vom ORF direkt ohne Vorentscheid gewählt.

Österreich nahm in diesem Jahr mit Natalia Kelly am Eurovision Song Contest in Malmö teil und belegte mit "Shine" den 14. Platz im Semifinale. Im Jahr zuvor konnten sich die Trackshittaz auch nicht über den letzten Platz im Semifinale hinaus bewegen. Seit 2011 nimmt Österreich wieder regelmäßig am Song Contest teil.

Samstag, 29. Juni 2013

Estland: Silvi Vrait ist tot


Estland - Silvi Vrait, die allererste estnische Song Contest-Teilnehmerin starb gestern im Alter von 62 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors. Die Sängerin, die bereits in den 60er Jahren als Schülerin Klavierunterricht bekam und später an der Musikschule in Tallinn lehrte, hinterlässt einen Sohn.

1972 nahm sie an der Talentsendung "Kaks takti ette" im damaligen estnischen Fernsehen teil und war als Solisten und in Ensembles in der Estnischen Sowjetrepublik tätig. Sie war auch Teilnehmerin der friedlichen Gesangsrevolution in den 90er Jahren, als sich Estland von der Sowjetunion loslöste. Sie spielte Theater und sang Opern in Tartu und war zuletzt an der Georg-Ots-Musikschule in Tallinn tätig.

Mit "Nagu merelaine" ("Wie eine Meereswelle") gab sie 1994 das Debüt Estlands beim Eurovision Song Contest. Der Titel erreichte lediglich zwei Punkte beim Finale in Dublin, womit sie vor dem ebenfalls debütierenden Litauen den vorletzten Platz belegte. Infolgedessen durfte Estland 1995 nicht am Song Contest teilnehmen.

Silvi Vrait 1994 in Dublin

Freitag, 28. Juni 2013

Eurovision 2014: Parken Stadion aus dem Rennen


Dänemark - Das Parken Stadion in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wird den Eurovision Song Contest 2014 ebenfalls nicht ausrichten. Das gab Lars Bernhard Jørgensen von Wonderful Copenhagen bekannt, die dänische Hauptstadt sei jedoch mit dem DR Byen und den B&W Buildings in Refshaleøen noch nicht aus dem Rennen.

Es sei, so Jørgensen nicht möglich, das Parken Stadion für sechs Wochen zu blockieren. Dem FC Kopenhagen könne man nicht zumuten, für eine so lange Zeit auf Ausweichplätzen zu spielen. Somit sei die gastgebende Arena von 2001, die mit 38.000 Zuschauern immerhin den personenmäßig größten Song Contest aller Zeiten austrug, aus dem Rennen. Auch Fredericia zog in dieser Woche die Bewerbung für die Messehalle C zurück.

Noch im Rennen sind die Jyske Bank Boxen mit 15.000 Zuschauern in Herning, sowie das ehemalige Gefängnis Fængslet in der Stadt Horsens mit 13.000 Zuschauern. In Kopenhagen stehen nach dem Aus für das Parken noch die Freiflächen des Senders DR und die Werftanlagen der ehemaligen Maschinenfabrik Burmeister & Wain zur Verfügung.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Über Fredericia und Power-Voting


Dänemark - Nach Aalborg ist nun auch die dänische Messestadt Fredericia aus dem Rennen um die Ausrichtung des 59. Eurovision Song Contest im kommenden Jahr. Die, von der Stadt eingebrachte, Messehalle C der Stadt Fredericia erfüllt offenbar nicht die Kriterien die vom dänischen Fernsehen DR gefordert werden.

Somit stehen lediglich noch Horsens, Herning und die Hauptstadt Kopenhagen zur Auswahl. Die EBU tagte ebenfalls in Genf und gab ein abschließendes Dossier zum Song Contest 2013 ab. Jon Ola Sand erklärte, dass man die vorgeworfenen Stimmkäufe weiterhin analysieren werde, derzeit jedoch noch keine konkreten Belege bzw. Anhaltspunkte für solche Vorgehensweisen habe. Das Power-Voting sei aber weiterhin ein Thema, dem sich die EBU widmen werde.

In der neuen Reference Group des Eurovision Song Contests befinden sich nach Umstruktuierungen neben Jon Ola Sand und dem Executive Producer, Pernille Gaardbo gehören u.a. Thomas Schreiber vom NDR, Christer Björkman und Nicola Caligiore von der italienischen RAI dabei.