Andorra - Und weiterhin wird es kein Comeback des andorranischen Fernsehens RTVA beim Eurovision Song Contest geben. RTVA hat gegenüber Eurofestivales bestätigt, dass man auch 2027 nicht am Song Contest in Bulgarien teilnehmen werde. Eine formelle Begründung lieferte der Sender mit Sitz in Andorra la Vella keine, zuletzt wurde argumentiert, dass der Wettbewerb nicht mit der redaktionellen Linie des Senders übereinstimmt.
Wie es weiter heißt, verfügt RTVA im laufenden Jahr mit rund 6,2 Millionen Euro über das größte Haushaltsbudget in der Geschichte des Senders, 67% davon sind für das Personal vorgesehen, weitere 410.000 Euro sollen für die Erneuerung veralteter technischer Ausrüstung investiert werden. Die Entrichtung einer Teilnahmegebühr für den Eurovision Song Contest sei hingegen zu hoch und liege nicht im Ermessen des Senders.
Andorra nahm lediglich im Zeitraum von 2004 bis 2009 am Eurovision Song Contest teil und ist bis zum heutigen Tage das einzige Land, das es niemals über das Halbfinale eines Song Contests hinaus geschafft hat. Mehrfach gab es Gerüchte und Kampagnen das Land in den Pyrenäen zum Song Contest zurückzubringen, doch sowohl eine Initiative der letzten Teilnehmerin Susanne Georgi als auch eine mögliche Kooperation mit dem katalanischen Sender TV3 wurden nicht umgesetzt.








