Mittwoch, 5. Juni 2013

Bundesvision 2013: Interpreten stehen fest



Deutschland - Am 26. September ist es wieder an der Zeit für den Bundesvision Song Contest. Diesmal findet der Contest, nach dem Sieg von Xavier Naidoo und Kool Savas alias Xavas in der SAP-Arena in Mannheim statt. Mit Ausnahme des Titels "Istanbul" von Bosse stehen derzeit zwar noch keine Songs fest, dafür jedoch die 16 Interpreten, die sich für die einzelnen Bundesländer ins Rennen wagen.

Die Teilnehmer des Bundesvision Song Contest 2013:
01. -  Baden-Württemberg - Max Herre - TBA
02. -  Bayern - Charly Bravo - TBA
03. -  Berlin - MC Fitti - TBA
04. -  Brandenburg - Keule - TBA
05. -  Bremen - De fofftig Penns - TBA
06. -  Hamburg - Johannes Oerding - TBA
07. -  Hessen - Sing Um Dein Leben - TBA
08. -  Mecklenburg-Vorpommern - Guaia Guaia - TBA
09. -  Niedersachsen - Bosse - TBA
10. -  Nordrhein-Westfalen - Pohlmann - TBA
11. -  Rheinland-Pfalz - Mega! Mega! - TBA
12. -  Saarland-  DCVDNS - TBA
13. -  Sachsen - The toten Crackhuren im Kofferraum - TBA
14. -  Sachsen-Anhalt - Adolar - TBA
15. -  Schleswig-Holstein - Luna Simao - TBA
16. -  Thüringen - Hannes Kinder & Band - TBA

Moderiert wird die Show von Stefan Raab und Sandra Rieß, der 2005 auch die Idee zum Eurovision Song Contest auf nationaler Ebene hatte, nachdem er mit Max Mutzke und "Can't wait until tonight" keine Lust mehr auf die Eurovision hatte. Bereits 2010 änderte er seine Meinung und schickte den Siegertitel "Satellite" mit Lena ins Rennen. Per SMS- und Televoting wird nach der Darbietung aller 16 Beiträge darüber entschieden, wer den Bundesvision Song Contest 2013 gewinnt. Nähere Einzelheiten folgen in den kommenden Wochen.

Programmtipp:
Do. 26. September 2013 - 20:15 Uhr
Bundesvision Song Contest 2013
Moderation: u.a. Stefan Raab
live aus der SAP-Arena in Mannheim

Dienstag, 4. Juni 2013

Eurovision 2014: Ergänzung zu Tschechien


Tschechien/Slowakei - Bislang gibt es Unklarheit darüber, ob das tschechische bzw. slowakische Fernsehen am Eurovision Song Contest 2014 teilnehmen werden. Das slowakische Fernsehen RTVS hat dem Contest bislang keine offizielle Absage erteilt, Václav Mika, der Senderdirektor erklärte, man habe bislang keine Finanzierungsmöglichkeiten gefunden, um 2014 dabei zu sein, dennoch gibt es noch kein endgültiges Statement, zudem die offizielle Anmeldefrist erst im Dezember endet.

Zudem unternimmt die Europäische Rundfunkunion einen Anlauf um Nationen, die 2013 in Malmö fehlten, wieder ins Boot zu holen und dies betrifft nicht nur Portugal und die Türkei, sondern auch Länder wie Polen, das sich im Herbst mit dem Thema beschäftigen wird, Zwergstaaten wie Monaco und Andorra und natürlich auch die Tschechische Republik.

Beim tschechischen Fernsehen Česke Televíze sieht es allerdings weniger erfolgsversprechend aus. Petr Dvořák, der Direktor des Senders sieht nach Gesprächen mit den slowakischen Kollegen kaum Erfolgschancen für den Wettbewerb im Land. Das Interesse sei gering, was jedoch auch auf eine negative Berichterstattung zurückzuführen ist. Wie unsere Partner-WebsiteESCportal.cz berichtet, hat der Sender via Facebook inzwischen auch seine Nichtteilnahme bestätigt. Jedoch ist auch hier, bis zum Ende der Bewerbungsfrist im Dezember das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Montag, 3. Juni 2013

Deutsche Jurypunkte gingen an Schweden


Deutschland - Das deutsche Juryvoting des Eurovision Song Contests 2013 in Malmö wurde vom Norddeutschen Rundfunk bekannt gegeben. Tim Bendzko, Carolin Niemczyk, Florian Silbereisen, Alina Süggeler und Jurypräsidentin Lena Meyer-Landrut kamen unter notarieller Aufsicht zu folgendem Ergebnis im Finale.

Die Jurypunkte im Finale des Eurovision Song Contest 2013:
12 - Schweden
10 - Ungarn
08 - Norwegen
07 - Island
06 - Dänemark
05 - Finnland
04 - Belgien
03 - Aserbaidschan
02 - Armenien
01 - Malta

Im zweiten Semifinale gingen die Punkte der Juroren an Israel, zehn an Ungarn und acht Punkte an Island. Armenien mit den Dorians erhielt sieben Zähler, Griechenland sechs, dahinter folgen Finnland, Aserbaidschan, Rumänien, Malta und Lettland. San Marino erhielt keinerlei Punkte von den deutschen Juroren.

Belgien: 2014 wieder mit großem Vorentscheid


Belgien De Standaard berichtet heute Morgen, dass der flämische Sender VRT zum Konzept des Eurosong zurückkehren und einen nationalen Vorentscheid abhalten wird. Zuletzt wurde 2008 von diesem Format Gebrauch gemacht, als die Gruppe Ishtar beim Song Contest in Belgrad antrat und im Semifinale ausschied.

Björn Verdoodt vom Sender VRT erklärte, dass es für den Eurovision Song Contest im kommenden Jahr wieder eine mehrteilige Vorentscheidungsshow im flämischen Fernsehen geben wird. In Belgien wechseln sich Flamen und Wallonen jährlich bei der Bestimmung eines Interpreten ab. 2010 und 2012 wählte der flämische Sender Tom Dice und Iris intern aus.

Belgien erreichte seit der Einführung der Semifinals zweimal die Endrunde, 2010 und 2013. In diesem Jahr konnte Roberto Bellarosa mit "Love kills" den zwölften Platz, punktgleich mit Moldawien. In den Jahren 2004-2009 war Belgien, ähnlich wie die Nachbarn aus den Niederlanden erfolglos. Nähere Informationen zum geplanten Eurosong 2014 soll es bereits in Kürze geben.

Samstag, 1. Juni 2013

San Marino: Romeo fordert Jurybesetzung durch EBU


San Marino - Die Europäische Rundfunkunion soll, wenn es nach dem Generaldirektor des sanmarinesischen Fernsehens geht, in Zukunft die Juroren beim Eurovision Song Contest auswählen und einen entsprechenden Ablauf organisieren.

Aufgrund der vielen Widersprüche und Unregelmäßigkeiten im Anschluss an den Eurovision Song Contest fordert Carlo Romeo vom Sender SMRTV: "Jedes Jahr gibt es Gerüchte um das Juryvoting im Internet. Die EBU erhält eine Menge Kritik bezüglich der Votingmethode und der Undurchsichtigkeit bei dem einen oder anderen Land. Wir sollten den Eurovision Song Contest zu einem modernen und transparenten Contest umfunktionieren, mit nationalen Juries, die 50% des Finalvotings ausmachen und die Fernsehsender bei der Benennung ausschließt."

San Marino, dass selbst im Halbfinale von Malmö 2013 mit Valentina Monetta den elften Platz belegte, legt sich sehr für den Wettbewerb ins Zeug und steuert konstruktive und vor allem mit Sicherheit auch umsetzbare Ideen zu. Eine unabhängige Jury, die lediglich der Europäischen Rundfunkunion bekannt ist, würde die Bestechlichkeit und die Undurchsichtigkeit garantiert beeinflussen und zunehmend unterbinden.