Dienstag, 3. November 2009

Slowakei: Warten auf Nachzügler


Slowakei - In einer Onlinemitteilung auf der slowakischen Website Eurosong.sk erklärte Martin Kontúr von STV, dass die Deadline, um Beiträge für den slowakischen Vorentscheid 2010 einzureichen, abgelaufen ist. Viele Interpreten hätten sich beworben und ihre Beiträge teils persönlich beim Sender abgeliefert. Eine genaue Zahl wurde noch nicht genannt.

Bevor mit der Auswahl der Kandidaten begonnen werden kann, wartet man noch auf Nachzügler. Entscheidend, ob ein Titel noch Chancen auf die Auswahl in die Semifinals hat, sei der Poststempel. Das slowakische Fernsehen rechnet derzeit mit drei Vorrunden und einem Semifinale. Diese Zahlen sind allerdings noch provisorisch, da man den Eurosong 2009 auch auf drei Vorrunden ausgelegt hatte und später aufgrund der vielen qualitativ hochwertigen Beiträge auf fünf Vorrunden erweitert hat.

Der "Eurosong 2010", der Vorentscheid für den Eurovision Song Contest soll Mitte Januar 2010 beginnen. Alle weiteren Details, sowie die Teilnehmerliste werden vom slowakischen Fernsehen in Kürze bekannt gegeben. STV kehrte nach elfjähriger Pause in diesem Jahr mit Kamil Mikulčík & Nela Pocisková zum Eurovision Song Contest zurück, schied jedoch mit dem Titel "Leť tmou" im Halbfinale aus.

Rumänien: Pressekonferenz am 5. November


Rumänien - Ungeachtet der Absagen von Österreich, Ungarn und der Tschechischen Republik hat das rumänische Fernsehen heute gegenüber ESCtoday.com exklusiv seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2010 bestätigt. Über den nationalen Vorentscheid wurde allerdings noch kein Wort verloren.

Hierzu soll am 5. November, sprich übermorgen eine Konferenz im TVR-Sendezentrum in Bukarest abgehalten werden und die letzten Missverständnisse ausräumen. Neben den TVR-Vorsitzenden sollen auch Komponisten, Songwriter, Journalisten und Musiker anwesend sein. Der Sender gab zudem bekannt, dass Delegationsleiter Dan Manoliu künftig durch Marina Almăşan-Socaciu ersetzt wird. Inwiefern das Änderungen am Vorentscheid, der "Selectia Nationala" mit sich bringt, wird sich Ende der Woche zeigen.

Rumänien nimmt seit 1994 am Eurovision Song Contest teil. Bis 2001 war es unregelmäßig vertreten, seitdem schlägt es sich recht erfolgreich und war seit 2002 durchgehend im Finale vertreten. Die beste Platzierung ist der dritte Platz von Luminita Angel & Sistem 2005 in Kiew. Hoffen wir, dass Rumänien mal wieder mit einem Dancekracher wie 2005 oder 2006 präsentiert.

Schweden: Darin bekommt erste Wildcard


Schweden - Darin Zanyar wurde am 2. Juni 1987 in Vällingby geboren und hat kurdische Vorfahren. Er wurde in Schweden bekannt als Zweitplatzierter der schwedischen Ausgabe von "Pop Idol" im Jahr 2004. Seitdem hat er mit diversen Hits die Charts erreicht und mehrere Alben produziert.

Vor wenigen Minuten hat das schwedische Fernsehen SVT ihn als erste Wildcard für den Vorentscheid, das Melodifestivalen 2010 bekannt gegeben. Darin wird den Song "Out of my life" von Henrik Janson und Tony Nilsson singen. Als Kandidat hat Darin zwar noch keine Erfahrungen, er sang in diesem Jahr allerdings als Intervall-Act beim Melodifestivalen den Titel "Se på mej" von Jan Johansen.

Das schwedische Fernsehen wird in den nächsten Wochen noch drei weitere Wildcards vergeben, die direkt am Vorentscheid teilnehmen können. Hinzu kommt der Webjoker aus der Onlineabstimmung sowie 27 reguläre Teilnehmer.

Sonntag, 1. November 2009

News-Splitter (245)


Schweden - Am Dienstag gibt das schwedische Fernsehen SVT die erste Wildcard des Melodifestivalen 2010 bekannt. Neben dem Webjoker und den 27 Beiträgen aus der öffentlichen Einsendung gibt es beim schwedischen Vorentscheid vier Wildcards, die zumeist auch relativ erfolgreich abschnitten. So fuhren Lena Philipsson (2004), The Ark (2007) und Malena Ernman (2009) als Wildcardbesitzer zum Eurovision Song Contest, andererseits schieden andere wie z.B. A*Teens-Sängerin Marie Serneholt oder Carola & Andreas Johnsson früh aus. Wer der erste Finalist in Schweden sein wird, erfahren wir jedenfalls übermorgen.

Tschechien - Karel Gott sorgte in dieser Woche in den tschechischen Medien für Schlagzeilen. Während eines Fernsehbeitrags beim tschechischen Sender Prima zeigte Gott einen Stinkefinger in die Kamera. Dieser galt all seinen Kritikern, die ihm die kürzlich verliehene Nationalmedaille nicht gönnten. Karel Gott wurde als "Legende der tschechischen Popmusik" von Präsident Vaclav Klaus gewürdigt. Kritiker werfen ihm jedoch vor, diese Auszeichnung, als Unterzeichner der Anti-Charta von 1977, nicht verdient zu haben. "Dass er die gleiche staatliche Anerkennung wie politische Gefangene bekommt, ist wirklich ein Hohn.", empört sich u.a. Jan Rejzek, Musikkritiker der Zeitung Mlada fronta dnes

Irland - Sinéad Mulvey wird zwischen dem 16. Dezember und 17. Januar 2010 gemeinsam mit TV-Moderator Brian Dowling in der Weihnachtsaufführung von "Cinderella" am Tivoli Theatre in Dublin zu sehen sein. Zu ihrem Bühnencomeback nach dem Song Contest sagte die diesjährige irische Vertreterin: "Ich habe so viel in den vergangenen Jahren vermisst. Es ist toll nach der Eurovision wieder auf der Bühne zu stehen. Ich würde es sehr gerne hauptberuflich machen." Sinéad Mulvey wurde gemeinsam mit der Gruppe Black Daisy Elfte im ersten Semifinale von Moskau.

Ukraine - Russlands Superstar Alla Pugacheva, die das Land beim Eurovision Song Contest 1997 in Dublin mit "Primadonna" vertreten hat, jedoch nur den 15. Platz erreichte, lädt zu einer großen Weihnachtsshow am 11. Dezember in den Sportpalast von Kiew, in dem 2005 auch der Eurovision Song Contest stattfand. Neben Pugacheva werden dort u.a. die ukrainischen Sängerinnen Ani Lorak und Ruslana auftreten. Die Show wird am 7. Januar, dem orthodoxen Weihnachtsfest im russischen und ukrainischen Fernsehen ausgestrahlt.

Eurovision 2010: Die Einladungen sind raus!


Europa - Anfang der Woche hat die Europäische Rundfunkunion (EBU) die Einladungen für den Eurovision Song Contest 2010 in Oslo versendet. Wie das norwegische Fernsehen NRK berichtet, gingen die Einladungen an insgesamt 54 Länder heraus. Tschechien und Ungarn haben diese Einladung allerdings bereits ausgeschlagen.

"Sie haben sich nicht bei uns gemeldet, aber so ist das jedes Jahr. Länder kommen und gehen.", sagte Supervisor Svante Stockselius. Weiter: "Wir haben 54 Sender eingeladen, die sich bis Mitte Dezember anmelden können. Aber es gibt ein Maximum von 45 Teilnehmern. Allerdings fallen einige Länder aus diesem Prozess heraus." Gemeint sind die nordafrikanischen Länder wie Libyen, Ägypten, Tunesien oder Algerien, die aufgrund der Teilnahme Israels nicht an einer Teilnahme am Song Contest interessiert sind.

Auf die aktuellen Probleme sagte Stockselius: "Bei vielen Sendern wurde das Budget gekürzt. Aber der Song contest kostet nicht mehr als die normale Samstagabend-Unterhaltung und dabei gibt es noch mehr Zuschauer. Ein Teil der Kosten wird von Sponsoren zurückbezahlt, aber das Geld muss natürlich erst aufgebracht werden."