Mittwoch, 9. Mai 2018

Schweiz: Zibbz sind enttäuscht aber zufrieden



Schweiz - Natürlich sind auch die Zibbz enttäuscht, dass sie gestern Abend nicht unter den zehn Qualifikanten im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contests waren. Die Welt geht für die beiden aber auch nicht unter. Sie werden zunächst weiterhin in Lissabon bleiben und den Eurovision Song Contest vor Ort verfolgen, danach werden sie durchatmen, werden sie in den Schweizer Medien zitiert. In der Aargauer Zeitung sprachen sie u.a. auch über die Panne gleich zu Beginn der Performance.

"Ich kam auf die Bühne und mein Drumstick war nicht da.", erklärte Corinne nach dem Auftritt." Glücklicherweise hatte ihr Bruder Stee einen dritten Schläger dabei und warf ihn seiner Schwester zu. "Was nicht üblich ist für mich, dass ich dich aus der Patsche ziehe.", warf er seiner Schwester zu. Beide haben sich angesehen und sich gedacht, dass es mal wieder typisch für sie sei. Trotzdem sind die Zibbz mit sich zufrieden: "Es gab so viele gute Momente, vor allem bei den Proben. Die Zeit, die wir gemeinsam mit dem Team erleben durften, war einfach unbeschreiblich. (...) Auf jeden Fall haben wir die Bühne gerockt und alles gegeben".

Vom Schweizer Fernsehen war heute zu hören, dass die Song Contest-Teilnahme wohl trotz allem auch in Zukunft ein Projekt mit Priorität bleibt, sei sie doch günstiger als so manche Eigenproduktion und ein wichtiger Teil der Integration und des Miteinanders in Europa. Mit Spannung darf man in Richtung Samstagnacht schauen, wenn die detaillierten Ergebnisse des Halbfinals veröffentlicht werden. Allein am Votum der Zuschauer wird es aller Voraussicht nach nicht gelegen haben. Wäre es nach dem alleinigen Televoting gegangen, wäre die Schweiz u.a. auch im letzten Jahr im Finale dabei gewesen. Zuletzt war Sebalter 2014 im Finale von Kopenhagen dabei. 

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