Sonntag, 13. Mai 2018

Eurovision 2018: 33% Marktanteil für Contest im Ersten



Deutschland - Für Deutschland gab es in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest endlich wieder etwas zu lachen. Den vierten Platz haben wir wohl alle trotz der immer besser werdenden Wettquoten nicht für möglich gehalten, bzw. waren nach den letzten Jahren bescheiden genug, nicht damit zu rechnen. Michael Schulte hat einen großartigen Job gemacht und wirkte auch nach dem Finale super entspannt. Dabei gab es für die Senderverantwortlichen der ARD auch aus quotentechnischer Sicht Grund zur Freude.

Aufgrund des schwachen Konkurrenzprogramms am gestrigen Abend, erstaunt es nicht, dass der Eurovision Song Contest Tagessieger am Abend geworden ist. Insgesamt sahen über acht Millionen Zuschauer in Deutschland das Finale, 7,71 Millionen davon in der ARD, was einem Marktanteil von 33,3% entspricht. In absoluten Zahlen blieb der Wettbewerb in Lissabon jedoch hinter dem Vorjahr und war die schwächste Reichweite seit 2009, wie das Medienmagazin DWDL.de errechnet hat.

Über 500.000 Zuschauer verfolgten den Song Contest zudem auf dem Digitalsender One, der zuvor bereits die Halbfinals übertragen hatte. Die Countdown-Show mit Barbara Schöneberger sahen schon 4,05 Millionen Zuschauer, für die folgende Grand Prix-Party blieben noch 2,47 Millionen Zuschauer wach. Und: Mit dem vierten Platz, zwei Punkte am Treppchen vorbei, kann sich Deutschland heute morgen wirklich nicht beschweren. Selbst die sonst so zerstörerisch berichtende Bild-Zeitung titelt mit "Platz 4! Europa hat uns wieder lieb!"

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