Dienstag, 23. Januar 2018

Schweden: Zuschauervoting erhält mehr Gewicht



Schweden - Die Abstimmung beim schwedischen Melodifestivalen wird gerechter, zumindest aus Sicht der wertenden Zuschauer. "Wir möchten den Menschen mehr Macht über das Ergebnis geben.", so Christer Björkman, der eine leichte aber durchaus ausschlaggebende Regeländerung für das Finale des Melodifestivalen einleitet. Wie das Aftonbladet berichtet, geht es um die Bewertung durch die internationalen Juroren.

Bislang war es so, dass die Juroren nur ihre sieben favorisierten Beiträge mit Punkten belohnten, die Zuschauer jedoch alle Beiträge bewertet haben. So konnte es passieren, dass der Televoting-Favorit mit null Punkten bei den Juroren abschneiden konnte. Um dem Prinzip in Zukunft zu umgehen kommt das obligatorische Song Contest-Wertungsverfahren zum Einsatz, zwölf Punkte an den Juryliebling, danach 10, 8 bis zu einem Punkt. So werden zehn von zwölf Beiträgen bewertet.

Die Zuschauerpunkte werden in ihrer Funktion nicht angetastet, dort werden weiterhin alle eingehenden Stimmen anteilig an ihrem Prozentanteil in Punkte umgerechnet und zum Juryvoting addiert. Das Wertungsprinzip war nach dem Sieg von Robin Bengtsson in die Kritik geraten, die Zuschauer hatten Nano mit "Hold on" vorn gesehen. Christer Björkman betonte, dass die Regeländerung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Ergebnis von 2017 steht.

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