Samstag, 9. Dezember 2017

Türkvizyon: Fortsetzung trotz rechtlicher Probleme geplant



Türkei - Obwohl noch rechtliche Copyright-Fragen offen sind, bestätigte Islam Bagirov, Koordinator der Türkvizyon, dass der Wettbewerb fortgesetzt wird. Mit den Worten "Ich denke und bin davon überzeugt, dass wir mit eurer Hilfe die Hindernisse, die die Türkvizyon behindern, bewältigen können.", wird der seit 2013 mit dem Wettbewerb betraute Bagirov zitiert. In diesem Jahr fand aufgrund von Rechtsbrüchen noch keine Türkvizyon statt.

Zuletzt fand der Wettbewerb 2015 in Istanbul statt, 2016 fiel er aufgrund einer passenden Gastgeberstadt aus und wurde ins Jahr 2017 verschoben. Geplant war, den Wettbewerb parallel zur Expo im kasachischen Astana stattfinden zu lassen, aufgrund rechtlicher Hürden wurde dieses Projekt aber zunächst auch auf Eis gelegt. Daneben wurde in der Vergangenheit unter anderem bemängelt, dass die Projektleiter nur sehr dürftige Informationen nach außen ließen.

Die Türkvizyon wurde 2013 vom türkischen Musiksender TMB initiiert und fand daraufhin in Eskişehir statt. Sie gilt als Protestwettbewerb der Türkei, die seither nicht mehr bei der Eurovision vertreten war. An der Türkvizyon nehmen Anhänger diverser Turkvölker von Bosnien-Herzegowina bis hin in den Fernen Osten Asiens teil. Darunter sind zahlreiche Regionen Russlands mit muslimischer Mehrheit, sowie seit einigen Jahren auch europäische Nationen. Deutschland ist seit 2014 vertreten.

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