Sonntag, 31. Dezember 2017

Georgien: GPB nominiert Gruppe Iriao für Lissabon!



Georgien - Gemäß dem Motto "Das Beste kommt zum Schluss" hat das georgische Fernsehen GPB am heutigen Silvesterabend noch einen rausgehauen und seine Vertreter für den Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon vorgestellt. Die Jazz- und Ethnogruppe Iriao unter der Leitung von David Malazonia wird Georgien im nächsten Jahr vertreten. Malazonia arbeitet seit 15 Jahren in Deutschland und ist hierzulande vor allem auf Theaterbühnen zuhause.

Die Gruppe gründete sich in Tiflis und besteht aus Komponist und Bandleader David Malazonia, David Kavtaradse, Bassist Shalva Gelekhva, Schlagzeuger Levan Abshilva, und den Sängern George Abashidse, Bidzina Murgulia und Mikheil Javakhishvili. Die Band ist seit 2013 vor allem in der nationalen Folkszene zuhause und bedienen sich in ihrem Repertoire vor allem beim polyphonen Chakrulo-Gesang, der auch auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO steht. Einzelheiten zu ihrem Song oder ob es einen nationalen Vorentscheid mit der Band geben wird, ließ GPB heute Abend noch offen.

GPB vermeldet auf seiner Website zudem, dass Natia Todua am deutschen Vorentscheid teilnehmen wird. Georgien nimmt seit 2007 am Eurovision Song Contest teil und wartet bisher auf seine erste Top Five-Platzierung. Ein erster Teaser des musikalischen Angebots von Iriao lässt vermuten, dass der Beitrag für Lissabon in die Richtung von The Shin im Jahr 2014 gehen könnte. Sobald nähere Einzelheiten bekannt sind, werden wir natürlich darüber berichten, jetzt heißt es aber in 2,5h erst einmal "Happy New Year"!

Kommentare:

  1. Damit steht nun das erste Land fest, welches sich definitiv nicht für das Finale in Lissabon qualifiezieren wird...!
    Georgien wird mal wieder den letzten Platz im Semifinale belegen!
    Die Nominierung ist jetzt schon zum Scheitern verurteilt!

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  2. Man muss die georgischen Beiträge nicht mögen aber man muss definitiv anerkennen, dass sie sich immer wieder darum bemühen, etwas Originelles zum ESC zu schicken. Eine Mischung aus Jazz, Folk und Ethnoelementen klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend und ich hoffe, dass Georgien für seine Kreativität belohnt wird. Mein Lieblingsland beim ESC enttäuscht mich wirklich nie :D

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  3. Erstmal ein frohe neues Jahr :D
    Ich musste auch sofort an The Shin denken, die Verbindung zu Deutschland, der ausgefallene Musikstil. Passt irgendwie zusammen.
    Mutig ist Georgien ja, wollen wir bloß dass was besseres rauskommt als "Three Minutes to earth :D

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  4. Georgien wird wieder kreativ. Da kann man sich schon mal drauf freuen :)

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  5. The Shin war Hammer... ich freue mich auf jeden Fall schon drauf

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