Dienstag, 5. September 2017

News-Splitter (585)



Schweiz - Der Schweizer Delegationsleiter Reto Peritz erklärte im Interview: "Es ist unsere Pflicht, dass wir uns für das Finale qualifizieren!", dafür habe man entscheidende Veränderungen am nationalen Vorentscheid durchgeführt. Angesprochen auf den Workshop gemeinsam mit schwedischen Kollegen erklärte er: "2010 qualifizierten sich die Schweden nicht fürs Finale. Daraufhin haben sie einiges in der Vorentscheidung geändert. Für uns war es interessant, ihre Gedanken zu verstehen und zu sehen, wie sie den Schweizer Vorentscheid beurteilen." Portugal habe bewiesen, dass auch Außenseiter gewinnen können, das möchte man bei SRF nun auch.

Spanien - Toñi Prieto, der Unterhaltungschef beim spanischen Fernsehen RTVE hat unterdessen erklärt, dass die Operación Triunfo als Modell für den nationalen Vorentscheid in Spanien immer noch auf dem Tisch liegt. Es seien zwar noch andere Konzepte denkbar, die Option, dass ein Teilnehmer oder gar der Sieger der Show für Spanien zur Eurovision fährt, ist aber nach wie vor gegeben. Die Operación Triunfo, die Mutter aller Castingshows für den Eurovision Song Contest, beginnt ihre neue Staffel im Oktober diesen Jahres. Spanien belegte in diesem Jahr den letzten Platz mit Manel Navarro.

Finnland - Bereits vor einigen Tagen verstarb die finnische Song Contest-Teilnehmerin von 1978, Seija Simola. Wie ihr Exmann finnischen Medien berichtete, sei Seija bereits am 21. August verstorben. Seije wurde 1944 in Helsinki geboren und war seit den frühen 70er Jahren im Musikgeschäft tätig. Beim Eurovision Song Contest 1978 in Paris trat sie mit dem Titel "Anna rakkaudelle tilaisuus" ("Gib der Liebe eine Chance") an und belegte den 18. Platz mit immerhin zwei Pünktchen. Trotzdem führte sie in Finnland weiterhin eine erfolgreiche Karriere und veröffentlichte bis 2005 Studioalben. 

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