Dienstag, 29. August 2017

USA: Über Lissabon 2018 und die Americavision



USA - Schon jetzt steht fest, dass der Eurovision Song Contest 2018 wieder vom Nischensender Logo TV in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen wird. Der Sender, der bereits seit 2016 den Wettbewerb nach Übersee bringt, bestätigte, dass man auch im kommenden Jahr wieder das Finale von Ross Matthews und Michelle Visage kommentieren lassen wird.

Unterdessen hat der Executive Supervisor der Eurovision, Jon Ola Sand, in einer Art Sommerinterview durchblicken lassen, dass die EBU sich darum bemühe, den Wettbewerb auch mit einem eigenen Ableger in den USA aufzuwerten. Man sei in Verhandlungen, das Konzept der Eurovision auf nationaler Ebene mit den 50 Bundesstaaten und dem District of Columbia umzusetzen. Gleichzeitig räumte er wenig optimistisch ein, dass dies bereits in den nächsten Jahren der Fall sein werde. 

Es handelt sich vielmehr um eine Langzeitaufgabe. "Wir stehen derzeit in Kontakt mit US-Produzenten um herauszufinden, ob es möglich wäre, eine ähnliche Show mit den Bundesstaten der USA durchzuführen.", so Sand. Das Ergebnis könne eine Art Bundesvision Song Contest sein, den wir bis 2015 auch hierzulande hatten. Ähnliche Bemühungen hatte die EBU bereits vor elf Jahren, als man gemeinsam mit NBC eine Option suchte, die Eurovision auch in Amerika populär zu machen.

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