Dienstag, 6. Juni 2017

Türkei: Kommentator bezeugt Votingabsprachen



Türkei - Der frühere Song Contest-Kommentator Bülent Özveren hat gegenüber einem türkischen Radiosender erklärt, es habe in der Vergangenheit Absprachen zwischen den türkischen Juroren und anderen Nationen, darunter Slowenien, gegeben. Die Website eurovisionheadline.de beruft sich auf ein bereits im April abgegebenes Interview von Özveren.

"In der Vergangenheit, als es ein reines Juryvoting gab, haben sich die türkische und die slowenische Jury abgesprochen, sich round about fünf Punkte zu geben. Wir haben das getan, weil die türkischen Zuschauer sauer waren, dass die Türkei in der Vergangenheit keine Punkte bekommen hat.", so Özveren. Außerdem sprach der ehemalige Kommentator über den momentanen Stand der Dinge beim Eurovision Song Contest.

"Der Generaldirektor von TRT, Şenol Göka erklärte mir vor zwei Jahren, dass TRT eigentlich teilnehmen wollte, später aber seine Meinung geändert hat. Unter dem jetztigen Generaldirektoren besteht kaum Hoffnung, dass die Türkei zur Eurovision zurückkehren wird." Özveren empfindet diese Entscheidung als falsch, da die türkischen Zuschauer die Eurovision lieben und es für TRT eine der meistgesehenen Sendungen des Jahres ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen