Sonntag, 11. Juni 2017

Russland: Aktuelles aus Moskau



Russland - In der bevorstehenden Woche liefert uns die Europäische Rundfunkunion Antworten auf offene und zentrale Fragen bezüglich des nächsten Eurovision Song Contests in Portugal. Die Termine für den Wettbewerb 2018 werden bekannt gegeben und unter Umständen erhalten wir auch schon einen Einblick, ob es nach Lissabon oder doch ganz woanders hingeht. Zudem wird geklärt, welche Art von Sanktionen Russland und die Ukraine zu erwarten haben.

In Russland geht man allerdings davon aus, dass man 2018 in Portugal dabei sein wird. Bei einem Auftritt von Sergey Lazarev erklärte Tycoon Philipp Kirkorow, dass man definitiv dabei sein wird und bereits die Fühler nach möglichen Kandidaten ausstreckt. Der Umstand, dass Julia Samoylova ein Startrecht für 2018 eingeräumt wurde, scheint sich zu verflüchtigen. Und es wäre zudem im Sinne der Interpretin, sie nicht zur Eurovision zu schicken. Trotz ihrer mitleidigen Geschichte dürfte sie in Portugal zu den unbeliebtesten Personen in der Eurovisionsgemeinde zählen, da sie sich für diese Ränkespiele hergegeben hat.

Erst nach der Entscheidung der EBU wird sich zeigen, ob und wie Russland für den kommenden Jahrgang planen kann, ob die Verantwortung wieder bei Channel One liegt oder an RTR abgegeben wird und vor allem ob es Julia Samoylova wird oder doch jemand anderes, mit etwas mehr Potenzial. Bei den besagten Muz-TV Awards wurde übrigens der Song "Prosti menya" von Sergey Lazarev und Dima Bilan vorgestellt, der in Russland sogleich die Spitze der iTunes-Charts erreichte.

Sergey Lazarev & Dima Bilan - Prosti menya

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