Freitag, 16. Juni 2017

Portugal: Anstandsbesuch in den Bewerberstädten



Portugal - Auch wenn es eigentlich nur eine Formsache ist, dass Lissabon den Zuschlag für den Eurovision Song Contest 2018 erhält, so hat sich der Sender RTP in den vergangenen Tagen die Mühe gemacht, auch in den anderen Bewerberstädten sogenannte "Technical visits" durchzuführen und sich von den Gegebenheiten vor Ort zu überzeugen. EBU-Supervisor Jon Ola Sand betonte, dass es wichtig sei, dass die gastgebende Stadt die Kriterien der EBU erfüllt.

Zwei Tage nach dem Eurovision Song Contest von Kiew erklärte RTP Lissabon zum Austragungsort der kommenden Eurovision. Nach Protesten in Portugal, dass Lissabon nicht die einzige Stadt des Landes sei, die den Wettbewerb bewältigen könne, wurde ein öffentliches Ausschreibungsverfahren gestartet. Auch wenn Lissabon mit der MEO Arena den wahrscheinlichsten Kandidaten aufbietet, so erfüllen auch Santa Maria de Feira mit dem Europarque und die voraussichtlich im März fertiggestellte  Halle im Exposition Park die Kriterien einer mindestens 10.000 Zuschauer fassenden Location.

Wann genau der Austragungsort der Eurovision 2018 bekannt gegeben wird, ist nicht bekannt. Die EBU spricht davon, dass dies in den "kommenden Wochen" passieren werde, RTP-Direktor Gonçalo Reis fügte hinzu, dass man sich derzeit in der Konzeptphase befinde. Derzeit gestalte man das Finanzierungskonzept, dass neben staatlichen Zuschüssen und der Beteiligung der Gastgeberstadt auch Sponsorengelder einschließt. Als wahrscheinlichster Termin für den Song Contest 2018 gilt momentan der Zeitraum vom 8. bis 12. Mai nächsten Jahres.

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