Freitag, 12. Mai 2017

Tag 11: Von der Pressekonferenz in Kiew



Ukraine - Nach dem zweiten Semifinale ging es wieder ins Pressezentrum zur Pressekonferenz der zehn siegreichen Teilnehmer, die einzigen die ich dort wirklich vermisse ist das Duo aus Estland, "Verona" von Koit Toome & Laura hat es nicht geschafft. Das Lied hat nicht nur die Leser unserer Website gespalten, sondern scheinbar auch Europa. Ich bin sehr gespannt, wo Estland am Ende gelandet ist, die vollständigen Halbfinalergebnisse liefern wir Sonntagnacht nach ihrer Bekanntgabe nach.

Die Pressekonferenz wurde eingeläutet von einer Frage an Kristian Kostov, der bereits ein unterstützendes Feedback von seinem The Voice-Mentor Dima Bilan erhalten hat. Die Weißrussen von der Navi Band dankten Europa dafür, dass sie ihre Sprache offenbar doch verstanden haben. Jacques Houdek tischte noch einmal seine Geschichte mit den schwierigen Zeiten in der Ukraine auf und erklärte: "Es ist der beste Ort in der ganzen Welt um mein Lied hier zu singen."

Joci aus Ungarn dankte Europa ebenfalls, fühlte sich geehrt als Roma in Kiew singen zu dürfen und wird im Finale nicht nur für die Roma singen, sondern für alle, die Probleme haben und sich in ihrer Haut nicht wohlfühlen. Imri, der kommende Woche ohne nationalen Rundfunk innerhalb der EBU dastehen wird, fühlte sich ebenfalls geehrt, mit den anderen Qualifikanten am Tisch sitzen zu dürfen.

Aleksander Walmann jubelte, dass man erst einmal eine Party feiern werde und dankte den Eurovisionsfans dafür, dass sie "Grab the moment" umgesetzt haben. Das Damentrio von O'G3NE hatte bereits mit ihrer Mutter sprechen können und zum Schluss der ersten Fragerunde erklärte Nathan Trent ziemlich aufgedreht, dass seine Nerven blank lagen, bevor der zehnte Finalist bekannt gegeben wurde. Momentan ist er ziemlich überwältigt, im Finale zu sein und einfach nur glücklich.

Die Fragerunde der Journalisten brachte nur wenige Erkenntnisse, Nathan erklärte, auch die ausgeschiedenen Teilnehmer dürfen sehr stolz auf sich sein. Die Navi Band erklärte auf die Frage, ob Minsk bereit für 2018 sei: "Das ist eine schwierige Frage, wir möchten einfach Spaß auf der Bühne haben und wir sind bereit für Minsk." Jacques zeigte sich großartig, aber auch traurig für die anderen Teilnehmer, der einzige Interpret aus dem ehemaligen Jugoslawien zu sein. Er hoffe, sie alle noch einmal mit seiner kroatischen Flagge umarmen zu können.

Anja Nissen aus Dänemark, fühlt sich ebenfalls glücklich und geehrt, ein Land wie Dänemark vertreten zu können und dieses Land nach zwei Jahren Pause wieder ins Finale gebracht zu haben. Später brach sie noch vor Rührung in Tränen aus, als ein Journalist ihr eine Nachricht von ihrer Familie überbrachte. Sie dankte ihren Fans und ihrer Familie für die tolle Unterstützung. Jowst erklärte, die nordischen Länder seien stark vertreten und der Winter zieht in Kiew ein.

Am Ende der Pressekonferenz wurde noch ausgelost, wer in welchem Teil des Finales singt, Bulgarien wurde unter großen Jubelstürmen im Publikum der zweiten Hälfte zugelost. In der ersten Hälfte treten Weißrussland, Kroatien, Ungarn, Dänemark, Israel, die Niederlande und Österreich auf. In der zweiten Hälfte singt neben Bulgarien auch das Duo aus Rumänien und Norwegen. Aus den Losungen der beiden Halbfinals würfeln die Organisatoren nun nach dramaturgischen Gesichtspunkten die Startreihenfolge für Samstag zusammen.


Die beiden PK-Moderatorinnen | Der österreichische Flummi vor der Sponsorenwand

Österreich verbessert seine Quote erneut | Alle Länder mit Titeln in der Landessprache zogen ins Finale ein

Für mich ein Rätsel: Jacques Houdek im Finale | Joci und sein Übersetzer
Imri hatte sehr gute Laune | Ilinca jodelte selbst noch auf der Pressekonferenz
Brachten Norwegen zurück, Jowst & Aleksander Walmann | Die drei Damen aus den Niederlanden
Anja beendet die dänische Durststrecke | Kristian Kostov singt in der zweiten Hälfte am Samstag
Israel tritt in der ersten Hälfte auf, Norwegen in der zweiten
Erste Hälfte für die Niederlande | Und Jodel-Power in der zweiten Hälfte
Abschlussbilder von der weißrussischen Navi Band | Imri und Anja bekamen im Anschluss die meisten Fragen gestellt

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